In Frankfurt wandten sich die Schüler speziell gegen die Bildungspolitik des geschäftsführenden Ministerpräsidenten Roland Koch. "Die Reichen und Konzernchefs werden reicher, während die Bildungschancen für ärmere SchülerInnen und Lernende mit Migrationshintergrund weggespart werden", schrieben die Schüler im Streikaufruf. "Kostengünstig und schnell sollen im Super-Stress (zum Beispiel Abitur nach zwölf Jahren bei steigenden Anforderungen) Arbeitskräfte für die Konzerne produziert werden. Eine kleine, gut ausgebildete Elite - mehr soll nicht mehr finanziert werden. Bildung nur noch für diejenigen, die es sich leisten können?"

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12. November 2008, 14:052008-11-12 14:05:00 ©