Arbeitgeber Bundeswehr:"Leute wie wir werden nicht mehr weggehen"

Lesezeit: 4 min

Rekrutinnen und Rekruten beim Gelöbnis in der Hans Joachim von Zieten Kaserne in Beelitz Brandenbur

In Reih und Glied - und trotzdem divers: Die Bundeswehr bemüht sich um Vielfalt in der Truppe.

(Foto: Martin Müller / Imago)

Rassismus und Rechtsextremismus in der Truppe: Das macht die Bundeswehr nicht gerade beliebt bei Menschen, die Minderheiten angehören. Ein queerer Soldat und einer mit Migrationshintergrund erzählen, wieso sie ihrem Arbeitgeber treu bleiben.

Von Matthias Kreienbrink

Wie grenzt man sich ab, wenn herauskommt, dass in Teilen der Bundeswehr rechtsextreme Strukturen existieren? Diese Frage beschäftigt Arthur Mertens immer wieder. "Ich setze mich oft mit Kameraden zusammen, und wir überlegen: Wie können wir positive Vorbilder sein, wenn wir eines Tages mal in Führungspositionen sind?" Noch ist es nicht so weit, der 28-Jährige hat gerade den Rang eines Fähnrichs erreicht und studiert jetzt Psychologie an der Universität der Bundeswehr in München. Bisher hat er durchweg positive Erfahrungen mit seinem Arbeitgeber gemacht. "Dass ich trans bin, wurde von den meisten sehr gut aufgenommen."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Salatsauce
Essen und Trinken
Die unterschätzte Kunst der Salatsauce
Psychologie
"Vergiftete Komplimente sind nicht immer leicht erkennbar"
Cropped hand holding mirror with reflection of eye; selbstzweifel
Beziehung
"Es gibt keinen perfekten Zustand der Selbstliebe"
Entertainment
"Was wir an Unsicherheit und Komplexen haben, kann ein krasser Motor sein"
Generationengerechtigkeit
Diese jungen Leute müssen exakt gar nichts
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB