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Jobsuchende werden besonders leicht Opfer von Abzockern, die in Kleinanzeigen jedem eine Chance auf eine Stelle versprechen: die gängigsten Tricks mit Seminaren und Infomappen.

Dank des Konjunkturaufschwungs sind zuletzt viele neue Jobs entstanden. Doch weiterhin sind weit über drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos, meist schon sehr lange und zunehmend frustriert. Sie werden besonders leicht Opfer von Abzockern, die in Kleinanzeigen jedem eine Chance versprechen. Aber wie kann der Arbeitssuchende unseriöse Inserenten erkennen, die ihn nur ausnehmen wollen? Folgende Auffälligkeiten sollten ein Warnsignal sein.

0900er-Nummern

Eine Masche ist die teure Servicenummer in der Stellenanzeige. Der Arbeitssuchende hört in der Regel eine endlose Bandansage. Auf eine Weitervermittlung wartet er vergeblich. Bei anderen Anzeigen steht eine kostenlose Vorwahl (0800) - um aber weitere Informationen zum Jobangebot zu erhalten, wird der Interessent an eine andere "Abteilung" verwiesen, die natürlich nur über eine teure Nummer zu erreichen ist.

Bild: dpa

7. Mai 2008, 19:382008-05-07 19:38:00 ©