bedeckt München 22°

Bildstrecke:Prominente Sitzenbleiber: "Edmund, du bist faul!"

11 Bilder

Otto von Bismarck

Quelle: SZ

1 / 11

Ein schlechtes Omen? Schon der erste Kanzler des Deutschen Reiches war ein Sitzenbleiber. Später erfand Otto von Bismarck den Sozialstaat.

Thomas Mann

Quelle: SZ

2 / 11

Thomas Mann war Schüler am Katharineum in Lübeck. Aber nicht der Beste - der berühmte Schriftsteller blieb bis zur mittleren Reife mehr als einmal sitzen. Ob er einfach mehr Zeit zum Schreiben brauchte?

Edelgard Bulmahn

Quelle: SZ

3 / 11

Latein fand sie "entsetzlich langweilig" und war in diesem Fach gleichzeitig entsetzlich schlecht. Das hinderte Edelgard Bulmahn nicht daran, einst Bundesbildungsministerin zu werden.

Bernd Busemann

Quelle: SZ

4 / 11

Als Kultusminister ist er für die Bildungspolitik in Niedersachsen verantwortlich. Für seine eigene Bildung nahm sich Bernd Busemann ein Jahr mehr Zeit als vorgesehen: Wegen Mathematik und Physik musste er das zehnte Schuljahr wiederholen.

Jürgen Fliege

Quelle: SZ

5 / 11

Jürgen Fliege, als Fernsehpfarrer bekannt geworden, blieb dreimal sitzen. Das machte ihm damals schwer zu schaffen: "Das ist ja eine Zeit, in der man seinen Stellenwert bei Mädchen einordnet. Da hatte ich es auch ganz schwer: Welches Mädchen verabredet sich schon mit einem Jungen, der mit dem drei Jahre jüngeren Bruder in die Klasse geht?"

Harald Schmidt

Quelle: SZ

6 / 11

Wahrscheinlich war Harald Schmidt schon am Hölderlin-Gymnasium in Nürtingen der Klassenclown. Den Lehrern gefiel das nicht: Sie ließen Harald, den Heranwachsenden, die 12. Klasse wiederholen.

Mehmet Scholl

Quelle: SZ

7 / 11

"Ich hatte keine Lust auf Vokabeln", bekennt Fußballprofi Mehmet Scholl. Die logische Folge: Fünfen in Französisch und Latein. Das tat Scholli weh, und er zog seine Lehren daraus. "Für mich war das Sitzenbleiben wirklich eine pädagogische Erfahrung, weil ich halt gemerkt hab: Jetzt ist Ende mit Rumschlawinern."

Heinz Sielmann

Quelle: SZ

8 / 11

Tierfilmer Heinz Sielmann stöhnte noch im hohen Alter über seine Schulzeit: "Mit 16 blieb ich sitzen. Oh, diese Mathematik!" Schon damals habe er lieber Vögel beobachtet: "Ich war abgelenkt."

Christian Wulff

Quelle: SZ

9 / 11

Fremdsprachen waren nicht seine Sache: Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff scheiterte in der zehnten Klasse an Englisch und Französisch.

-

Quelle: SZ

10 / 11

"Sitzenbleiben ist eine Chance", sagt Saarlands Bildungsminister Jürgen Schreier - er muss es wissen, drehte er doch selbst eine Ehrenrunde.

-

Quelle: SZ

11 / 11

So wie auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück.

(Alle Fotos: dpa/ddp/ap/reuters)

Zur SZ-Startseite