Berufswahl:Arbeit soll sinnstiftend sein

Während der Corona-Pandemie ist das Interesse an Berufen im Gesundheitswesen und im öffentlichen Dienst gestiegen. Das zeigt eine repräsentative Erhebung der Personalmarketing-Agentur Königsteiner, für die im Dezember mehr als 1000 Berufstätige befragt wurden. So ist in den vergangenen zwölf Monaten in der Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren bei jedem fünften Kandidaten das Interesse an einem Job in der Pflege gestiegen. Unter den 30- bis 39-Jährigen ist das bei fast jedem Vierten der Fall. Als Grund für den Anstieg wird der Wunsch nach mehr Sinnstiftung im Beruf angegeben. 28 Prozent aller Befragten legten darauf größeren Wert als vor einem Jahr. Neben der Systemrelevanz betonten die Befragten die hohe Jobsicherheit, den starken Kollegenzusammenhalt und die weitgehende Geschlechtergerechtigkeit als positive Faktoren. Schwächen sahen sie in der schlechten Bezahlung, den unattraktiven Arbeitszeiten und der fehlenden Work-Life-Balance. Auch der öffentliche Dienst gewinnt laut Studie an Beliebtheit. Fast jeder Dritte zeigte ein gesteigertes Interesse an einem Job in diesem Bereich. Besonders attraktiv fanden die Befragten Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung, an Hochschulen und bei der Polizei.

© SZ/jup
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