Berufe mit Zukunft – Mechatroniker

Wer in den vergangenen Jahren einmal versucht hat, sein Auto selbst zu reparieren, weiß aus leidiger Erfahrung, dass unter den Armaturen und der Motorhaube längst nicht mehr nur mechanische Komponenten zu finden sind. Der Anteil der Elektronik steigt - und eröffnet das Arbeitsfeld für Mechatroniker.

Als eine Art Zwischenglied zwischen Elektrikern und Mechanikern müssen sie sowohl löten und schrauben, als auch Computerelemente einbauen und programmieren können. Meist werden Schüler mit mittlerem Schulabschluss eingestellt, ein guter Hauptschulabschluss mit guten Resultaten in Mathematik und Physik reicht aber auch aus.

Vermehrt führen inzwischen auch die Universitäten und Fachhochschulen den Studiengang Mechatronik ein, oft als Teildisziplin eines Maschinenbaustudiums.

Studienzeit: Ab sieben Semester (zum Beispiel Bachelor of Science / Systems Engineering oder Bachelor of Science / Mechatronics).

Ausbildungszeit: Dreieinhalb Jahre (praktische Ausbildung mit begleitender Berufsschule).

Bild: ag.ddp 30. Juni 2010, 09:322010-06-30 09:32:13 © sueddeutsche.de/holz/joku/jja