BerlinSozialarbeiter und Pfleger fordern 6,5 Prozent mehr Geld

Am Dienstag beginnen Tarifverhandlungen für etwa 1700 Beschäftigte aus acht gemeinnützigen brandenburgischen Unternehmen aus der Sozialwirtschaft und Pflege....

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Potsdam (dpa/bb) - Am Dienstag beginnen Tarifverhandlungen für etwa 1700 Beschäftigte aus acht gemeinnützigen brandenburgischen Unternehmen aus der Sozialwirtschaft und Pflege. Die Arbeitnehmer forderten 6,5 Prozent mehr Entgelt ab 1. Januar 2021, teilte die Gewerkschaft Verdi am Montag mit. Für die Unternehmen, die Mitglied in dem Arbeitgeberverband Paritätische Tarifgemeinschaft (PTG) Mitglied sind, besteht seit 2019 ein Flächentarifvertrag für die Sozialwirtschaft und Pflege. Erst im Januar dieses Jahres wurden die Tarifentgelte um 3,29 Prozent erhöht.

„Die Beschäftigten in der Pflege und in der Betreuung von behinderten Menschen im Land Brandenburg brauchen wesentlich verbesserte Arbeitsbedingungen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Ralf Franke. „6,5 Prozent sind aus Arbeitgebersicht nicht finanzierbar“, entgegnete der Geschäftsführer der PTG, Sebastian Jeschke. Eine Erhöhung des Tarifentgelts um 6,5 Prozent würde die Löhne stellenweise über das Niveau des Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes heben, so Jeschke.

Die Dienstleistungsgewerkschaft vertritt in den Verhandlungen die Beschäftigten in der Pflege, der Behindertenbetreuung, den Werkstätten für behinderte Menschen, der Verwaltung und den Servicebereichen.

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