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Arbeitswelt:Künstliche Intelligenz verändert Berufsprofile

Junge Bundesbürger sind mehrheitlich der Auffassung, dass Künstliche Intelligenz (KI) die Art und Weise künftiger Arbeit revolutionieren und neue Berufsbilder schaffen wird. Sie sehen insbesondere Verkäufer (45 Prozent), Taxi- und Busfahrer (43 Prozent) sowie Börsenhändler (30 Prozent) in Gefahr, von modernen Technologien wie Künstlicher Intelligenz verdrängt zu werden. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Kaspersky-Studie zum Thema "Arbeit 5.0: Wie die Deutschen unter 31 den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt von morgen beurteilen". Befragt nach konkreten neuen Jobprofilen, die von der Deakin University und der Griffith University in Australien ermittelt wurden, wählten die jungen Menschen mit großem Abstand den Job des Problemlösers für ein automatisiertes Transportwesen als denjenigen, der in zehn Jahren wohl am realistischsten sei. Aber auch - nach heutigem Stand - exotischer anmutende Berufe wie beispielsweise Nostalgisten, die Menschen beim Älterwerden unterstützen, Wetterkontrolleure, Designer für multisensorische Erlebnisse, Datenmüll-Recycler und virtuelle Chirurgen hielten viele Befragte für Berufe mit Zukunft.

© SZ vom 12.09.2020 / SZ
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