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Serie "Arbeiten nach Corona":Soll ich kündigen?

Illustration: Jessy Asmus

In der Krise fragen sich viele, ob ihre Arbeit sie noch glücklich macht. Es ist nie der falsche Zeitpunkt, um über den Sinn im Job zu grübeln. Trotzdem sollte man jetzt auch nichts überstürzen.

Von Felicitas Wilke

Bernd Slaghuis hätte nicht gedacht, ausgerechnet während der Corona-Krise vermehrt Anfragen von potenziellen Klienten zu erhalten. Der Karrierecoach aus Köln begleitet Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen. Und diese Menschen gibt es, auch während der Rezession. "Viele waren schon jahrelang unzufrieden mit ihrer Arbeit, aber haben im Alltag schlicht keine Zeit gefunden, einmal einen Schritt zur Seite zu treten und den Entschluss zu fassen, etwas zu ändern", sagt Slaghuis. "Als sie plötzlich im Home-Office saßen und mit mehr Distanz auf ihren Job blickten, hatten sie den Impuls: Ich will was tun."

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