Ästhetik des AlltagsSo schön kann harte Arbeit sein

Wir sitzen an Schreibtischen vor Computern, klettern in luftige Höhen, um Wolkenkratzer zu bauen, kratzen mit einfachstem Werkzeug Kohle aus unterirdischen Minen oder sammeln barfuß Altmetall auf riesigen Müllkippen: Arbeit prägt das tägliche Leben der Menschen in allen Teilen der Erde - doch überall sieht sie anders aus. Ein Blick auf die Ästhetik des Arbeitens.

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"Man merkt nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt":

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Nobelpreisträgerin Marie Curie fasste das Prinzip der Arbeit einst treffend zusammen. Und egal wo auf der Welt Menschen sich abmühen, durch Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen - zu tun bleibt immer etwas.

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Während die meisten Europäier ihre Arbeitszeit sitzend am Schreibtisch absolvieren, herrschen andernorts noch immer Arbeitsbedingungen, die nicht selten Gefahr für Leib und Leben des Arbeiters darstellen. Zwei junge Bergmänner in Indien mühen sich ohne Sicherheitsausrüstung und mit einfachsten Mitteln. Kohle aus einer unterirdischen Mine zu befördern.Während der einzelne Arbeiter machtlos gegen die Ungerechtigkeiten des Systems ist,...

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... gelingt es der Masse, durch Niederlegung ihrer Arbeit Druck auf ihre Vorgesetzten auszuüben - und so eine Verbesserung der eigenen Arbeitsbedingungen zu erzwingen. In Peru treten die Arbeiter einer Mine in Streik.

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Von westlichen Sicherheitsvorkehrungen und Arbeitsstandards haben sie nie etwas gehört: In Bangladesh reparieren Arbeiter Schäden an einem Schiffsrumpf. Ebenfalls in luftiger Höhe tätig, aber unter völlig anderen Voraussetzungen: ...

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... Arbeiter an einem Hochhaus in Shanghai.

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Im Inneren: Arbeit, wie der Westen sie kennt: an einem Schreibtisch, vor einem Computer. Viel Sitzen, kaum Bewegung, kaum frische Luft. Ganz anders sieht der Arbeitsalltag ...

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... auf der Müllhalde Ghazipur in der Nähe von Neu Delhi aus. Ganze Familien verdienen sich hier ihr mageres Auskommen indem sie auf dem 29 Hektar großen Gelände nach wiedverwertbaren Materialien wie Plastik, Metall oder sogar Haaren suchen, um sie weiterzuverkaufen. 

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Die meisten Menschen arbeiten, um überhaupt leben zu können. Von ihrem Geld kaufen sie vor allem Nahrungsmittel. Doch ehe die auf dem eigenen Esstisch landen, bedeuten sie für andere Menschen ebenfalls: Arbeit. Nordkoreanische Erntehelfer stehen im Wasser, um Reis zu ernten.

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In Brasilien übernehmen vor allem hochspezialisierte Maschinen die Ernte - wie hier in einem Soja-Feld in Correntina, Bahia.

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Und auch die Zwiebeln, die später in der Küche landen, müssen erst einmal - wie hier auf einem Markt in der indischen Stadt Chandigarh - verpackt werden.

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Ein pakistanischer Arbeitet lädt Bananen von einem Lastwagen.

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Ein Arbeiter in Myanmar schleppt einen Sack mit Nahrungsmitteln.

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Was innerhalb von wenigen Sekunden verzehrt ist, stellen anderswo Menschen in einem arbeitsaufwendigen Prozess her: In Mumbai frittieren Arbeiter Bananenchips.

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Von seiner Arbeit leben nicht nur er und seine Familie, sondern in gewisser Weise auch seine Kunden: Zeer Mohammed  verkauft günstige Mahlzeiten in Islamabad.

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Ein Kollege tischt seine Waren auf, um am Ende des Fastenmonats Ramadan mit seinem reichhaltigen Angebot hungrige und feiernde Kunden zu versorgen.

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Ständiger Begleiter in vielen Berufen: das Risiko. Bauarbeiter in Indien jedenfalls sollten keine Höhenangst haben, ebensowenig wie ...

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... wie dieser Mann, der gerade einen Gerüst in La Quinta, Kalifornien abbaut, oder ...

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... dieser Arbeiter, der im pakistanischen Lahore eine Straßenlaterne repariert.

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Angst vor Hitze und Feuer wiederum ist ein einem Stahlwerk wenig hilfreich. Das gilt für Arbeiter in der Türkei (im Bild) ebenso wie für ...

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... Arbeiter im Stahlwerk Salzgitter in Deutschland.

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Müssen sich Arbeiter in vielen Branchen und Teilen der Erde auf ihre bloße Muskelkraft verlassen - wie hier eine Frau auf einer Baustelle in Myanmar - wird der Mensch andernorts ...

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... lediglich als ergänzende Kraft in einem Raum voller raffinierter Technik gesehen, wie diese Arbeiterin in einer chinesischen Textilfabrik. Nicht ganz so sauber geht es ...

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... in den Goldminen von Zimbabwe zu.

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Schmutz muss jedoch nicht immer dunkel sein. In Japan entsorgen Arbeiter nach Ausbruch der Vogelgrippe die Überreste gekeulter Hühner. 

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Anderswo werden die Hühner als Produktionsmittel gesehen: Arbeitsalltag in einer Hühnerfarm außerhalb der indischen Stadt Hyderabad.

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Telefonkabel, bevor sie verlegt wurden: Ein Arbeiter im indischen Jammu sorgt dafür, dass die Kabelrollen nicht auseinanderfallen.

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Ohne Transport geht in der Arbeitswelt nichts: Ein Fahrer wartet in Kabul, während seine Waren vom Motorrad geladen werden. Mehr Tempo ...

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... hat der Hochgeschwindigkeitszug, den eine Bauarbeiterin in China beobachtet, während sie einen Moment Pause macht.

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Selbst zu Arbeit kommen will diese Pendlerin in Peking.

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Eine Frau in Indonesien betrachtet die zum Trocknen aufgehängten Räucherstäbchen, die sie eben erst hergestellt hat.

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Jeder Arbeiter ist Teil einer großen Gemeinschaft: Gastarbeiter in Chengdu, China, treffen sich einmal im Jahr zu einem riesigen gemeinsamen Essen.

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Jeden Tag hingegen macht die mobile "Schule auf Rädern" Halt in einem Slum der südindischen Stadt Hyderabad. Die Lehrerin hält im Inneren des Buses Unterricht für unterprivilegierte Kinder ab.

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Bis die Funken sprühen: Ein jemenitischer Schmied arbeitet in seiner Werkstatt in Sanaa.

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Der Tag geht zu Ende - die Arbeit bleibt. In einer Werft in Indien arbeiten die Angestellten auch im Dunkeln weiter.

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Nach der Herstellung von Ziegelsteinen wäscht sich ein pakistanischer Arbeiter die Füße.

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Anderswo suchen Berufsanfänger nach gut bezahlten Jobs, in denen sie sich weniger die Füße und Hände schmutzig machen müssen: Bewerber auf einer Jobmesse in Japan.

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Um in ordentlichen Hosen zur Arbeit zu kommen, wartet ein indischer Arbeiter geduldig, bis ein Straßenschneider seine Näharbeiten an dem Kleidungsstück beendet hat.

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