Es geht ums Geld. Am Ende geht es immer ums Geld - auch bei Bitcoin, einer Idee, die dieser Tage einen besonderen Aufmerksamkeits-Schub bekommt. Seit die Macher des virtuellen Zahlungsmittels in einem amerikanischen Technik-Podcast auftraten, verbreitet sich die Idee rasend schnell. An vielen Ecken des Netzes wird drüber gesprochen. Deshalb widmet sich die Wortschatz-Truhe heute der Frage: Was ist Bitcoin?
Am einfachsten lässt sich das vermutlich so beantworten: Bitcoin ist Bargeld fürs Netz. Denn so wie Bargeld stets nur in einer Hand sein kann und kaum zurückverfolgbar ist, soll auch Bitcoin ein Bezahlsystem werden, das die Vorteile des Netzes mit den Vorteilen von Bargeld verbindet:
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Jeder Computer kann dabei selber Bitcoins herstellen, allerdings in einem zeitlich limitierten Maße. Diese Bitcoins können anschließend gegen Güter (virtuelle oder materielle) getauscht werden bzw. sie können auch in Euros oder Dollars verwandelt werden. Der Vorteil dieser neuen Währung: Sie ist nicht abhängig von Banken oder zentralen Einrichtungen. Bitcoin setzt auf den Austausch unter Gleichen, auf Peer-to-Peer. Bitcoin ist ein dezentralisiertes Projekt, dessen Software jedem offen steht, um sie verbessern.
All das steht im Widerspruch zu den bisherigen Währungsmodellen, die von Zentralbanken und anderen Instituten gesteuert werden. Deshalb verbinden viele auch politsche Hoffnungen mit der Idee, die schon 2009 von gefährlichstes Open-Source-Projekt aller Zeiten bezeichnet.
