Wir haben verstandenZu zweit unter einem Regenschirm zu gehen, ist das Gegenteil von einer Win-Win-Situation.

Lesezeit: 2 Min.

Collage: Daniela Rudolf

...und was wir diese Woche sonst noch so verstanden haben.

Aus der jetzt-Redaktion

Samstag

  • Menschen, die freitags feiern und Menschen, die samstags arbeiten, leben in Parallelwelten. Sie begegnen sich nie.
  • Wenn man nicht damit rechnet, fahren alle Bahnen pünktlich - als wäre es das Normalste von der Welt. 
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass die letzten fünf Blätter der Klopapierrolle immer die gleiche Person in einer WG treffen, ist signifikant hoch.
  • Aufzüge sind der einzige Fall schwerer Maschinen, bei denen es nicht als unvernünftig gilt, Arme und Beine zwischen die beweglichen Teile zu stecken.
  • "Tschakkeline, steh die Leute nicht im Weg beim Selfies-machen" ist das neue "Taschakkeline, komm von die Regale wech".
  • Wenn Mama Samstagmorgen um 8:30 Uhr anruft, denkt man automatisch, jemand ist gestorben.
  • Wenn Straßen in Berlin gesperrt sind, ist meistens ein Regierungskonvoi unterwegs. Oder der FC Bayern ist da.

Freitag

  • Egal was: Irgendwer ist immer dagegen. 
  • Mit einem Schal um den Hals kann man nicht essen. 
  • Zu zweit unter einem Regenschirm zu gehen, ist das Gegenteil von einer Win-Win-Situation.

Donnerstag

  • Je kleiner die Stadt, desto größer der Sahneanteil in den Gerichten, die man in den Restaurants bestellen kann.
  • Supergroups sind der Leberkäs' der Popkultur.
  • Es gibt auch weiterhin nichts Schöneres, als einem lieben Menschen das Richtige zu schenken.
  • Absolut nicht verstanden: Wieso brennt das Meer in den Augen, aber Tränen nicht, wo beide doch salzig sind?
  • "Wieso brennt das Meer in den Augen, aber Tränen nicht?" wäre ein super Freddy-Quinn-Songtitel.
  • Wenn Opa bei der Beförderung des Freundes fragt „Und? Hat er dir ein Collier geschenkt?“ ist Gleichberechtigung definitiv noch nicht in allen Generationen angekommen.
  • Büroklammern sind so lange ein überbewertetes Büro-Accessoire, bis man eine Steuererklärung machen muss.
  • Was Zusammenziehen wirklich bedeutet checkt man erst, wenn man nach einem Streit das erste Mal überlegen muss, ob man jetzt aufs Sofa ausweicht.

Mittwoch

  • Wenn Mai ist, ziehen die meisten Menschen keine Mützen mehr an – auch nicht, wenn die Temperatur wieder runter auf fünf Grad fällt.
  • Richtig erwachsen bist du erst, wenn du nicht jedes Mal ein schlechtes Gewissen hast, wenn ein Kleinkind in deiner Gegenwart anfängt zu weinen.
  • In Lettland kommt man mit „immer nett lächeln“ nicht sehr weit.
  • Manchmal muss man auch im Urlaub einfach mal im Bett liegen und schlafen.
  • Zwischen „Anzahl der Hochzeiten“ und „Anzahl schlimmer Junggesellenkostüme in Fußgängerzonen“ gibt es auf jeden Fall einen Kausalzusammenhang.

Dienstag

  • In Mittelhessen regiert die Wurst.
  • Seltsamstes Argument von Asylgegnern: "Die vertragen ja auch das Klima hier gar nicht."
  • Es ist bei einem Treffen im Lokal eigentlich höflicher, sein Handy mit auf die Toilette zu nehmen (wenn man es ansonsten in der Tasche lässt). 
  • Es fühlt sich anders an, aber: Den Facebook-Like-Button gibt es erst seit sieben Jahren. 

Montag

  • Kein gutes Zeichen: Wenn die Geldbörse teurer war als der aktuelle Inhalt. 
  • Viele Orchester sind Coverbands des 18. Jahrhunderts.
  • Es ist sehr traurig, in der Rhabarbersaison in einer Wohnung ohne Backofen zu leben und jeden Tag über die verlorene Chance, einen Rhabarberkuchen zu essen, nachzudenken. 
Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: