Weckruf"Ich bin theoretischer Physiker, mir reicht die Kaffeemaschine"

Lesezeit: 1 Min.

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Drei Sachen zum Mitmachen: Die Uni soll besser werden, eine Zeitung gegen Nazis soll entstehen und Amnesty sucht Unterschriften. Und jetzt kommst du.

peter-wagner

Sache 1:

Im Wettbewerb "UniGestalten" suchen die Junge Akadamie und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft Vorschläge für eine bessere Universität und werben mit einem knuffigen Video um Einsendungen:

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Gut sechs Wochen sind noch Zeit, um auf unigestalten.de eine Idee an den Mann zu bringen. 135 Vorschläge gibt es bereits. Darunter sehr nachvollziehbare Ideen namens Lunch.Buddy oder Schlafboxen für alle. Bei Lunch.Buddy bekommt man in der Mensa einen Tischparnter zugelost und lernt Leute kennen, die man sonst nie kennenlernen würde. Die Schlafboxen sollen der Bekämpfung des weltweit am meisten verbreiteten Phänomens dienen: Müdigkeit. Wer eine Viertelstunde Ruhe braucht, soll sich dort aufs Ohr hauen können - und nachher frischer in die Vorlesung gehen. Wer Lust hat, kann die Ideen auf der Wettbewerbsseite diskutieren oder eben selbst etwas Vorschlagen. Das Preisgeld liegt bei 15.000 Euro.

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Sache 2:

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Auf startnext.de wird gerade intensiv gecrowdfundet. Die ehrenamtliche Kampagne "Kein Bock auf Nazis" will mindestens 7500 Euro einsammeln, mit denen 500.000 kostenlose Schülerzeitungen gegen Neonazis und Rassismus an deutschen Schulen verteilt werden soll. Zitat von der Aufrufseite: "Information und Aufklärung gegen Rechts wollen wir leisten, weil sie weiterhin dringend nötig sind. Und zwar ohne kommerzielle Absichten, ohne staubig-jugendfernen Sprachstil, unter aktiver Einbindung der Jugendlichen." Wackere Unterstützer sind die Toten Hosen, Fettes Brot, Markus Kavka et al.

Sache 3: 

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Der Aufruf, sich für Amnesty International zu engagieren, ist grundsätzlich und immer aktuell. Bis Ende des Jahres läuft aber eine kleine Extrakampagne unter dem Titel "Du kannst". Gesucht werden unter anderen Unterschriftensammler und Hobbyfilmer. Zitat: "Zeige uns anhand eines kurzen Videoclips oder verblüffender Fotos was für dich Freiheit ist: Schicke uns eine Pantomime, filme dich beim Tanzen. Forme ein Peace-Zeichen aus den Körpern deiner Freunde, zeige uns deinen Actionsport draußen im Freien, filme Tiere in Freiheit, eine beeindruckende Landschaft - alles was für dich Freiheit bedeutet. Du kannst auch deinen Einsatz für die Freiheit filmen: Eine Demo, eine Lichterkette, einen Flashmob und filme dein Statement dazu auf einem T-Shirt, einem Transparent, als Graffiti oder Tattoo. Sei kreativ – und frei!" Der Gewinner darf nach Berlin reisen.

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