waechters_wocheMusikblog: Die Black Eyed Peas, Rod Stewart, Weird Al Yankovic und ein verschollener Krautrock-Tycoon

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

In seinem Musikblog schreibt Johannes Waechter regelmäßig über obskure Hippie-Musiker, deren Songs nicht unbedingt auf einer jetzt-Party laufen würden. Diese Woche: die Hippies von den Black Eyed Peas, Weird Al Yankovic und Rod Stewart.

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Über das neue Album der Black Eyed Peas hat sich diese Woche in meinem Blog eine hitzige Diskussion entzündet. Ich persönlich finde die neue Richtung der Gruppe eher mäßig: die hysterischen Clubtunes, die krampfhaft euphorische Partystimmung, die hohlen Slogans, das viele Autotune-Gejodel – all das klingt für mich so, als hätte Will.i.am den Schuss nicht gehört. (Krise? Obama? War da nicht mal was?) Viele Fans trauern, wie ich, den [i]Elephunk[/i]-Zeiten hinterher, etliche finden [i]The E.N.D.[/i] aber erfrischend modern. In der Vielfalt liegt die Würze, deshalb stand diese Woche außerdem in meinem Blog: ein Hinweis auf "Craigslist", das geniale neue Video von Weird Al Yankovic; ein lobendes Mini-Essay über Rod Stewart, der in England nun als Vorläufer des Punk gepriesen wird; und ein Bericht über den verschollenen Krautrock-Tycoon und LSD-Visionär Rolf-Ulrich Kaiser, dessen 66. Geburtstag gestern in Berlin mit einem Konzert der Band Atelier Theremin (siehe unten) gefeiert wurde.

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert
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