Dass ein Magazin, das einer Tageszeitung beiliegt, Filme drehen lässt, ist ungewöhnlich - aber nicht unmöglich, wie Robbie Cooper im Auftrag des New York Times Magazine diese Woche beweist. Der Fotograf hat einen Film namens Immersion gedreht, der einfängt, was man mit Worten nur schwer beschreiben kann: die Faszination des Computerspiels. Cooper filmte junge Gamer bei ihrem Hobby - und zwar aus der Perspektive des Bildschirms auf die Gesichter der Gamer. Der nicht einmal vierminütige Clip zeigt konzentrierte Menschen, an deren Mimik man indirekt das Geschehen auf dem Bildschirm ablesen kann. Da man dazu den Ton des jeweiligen Spiels hört, kann man quasi über Bande den Spielverlauf rekonstruieren und mit den Emotionen der Spieler zusammenbringen.
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Coopers Film ist Teil der so genannten Screen-Issue des New York Times Magazines, in dem sich die Redaktion dem Schwerpunkt-Thema Bildschirme, Filme und eben Games widmet. Dafür hat der Fotograf auch eine Slide Show aufbereitet, die nicht nur die schönsten Bilder aus dem Film sammelt, sondern auch verrät, welches Game die Hauptfiguren jeweils gespielt haben.
