Die Geschichte klingt nicht nur wie aus einem Disney-Film, sie folgt exakt dem Drehbuch zu „Findet Nemo“: In einem Aquarium in Neuseeland ist ein Oktopus aus seinem Becken ausgebrochen und über Abflussrohre bis in den Ozean geflüchtet. Inky nutzte ein Loch in der Abdeckung seines Aquariums, glitt über den Boden bis hin zu einem etwa 15 Zentimeter breiten Abflussrohr und quetschte seinen fußballgroßen Körper hinein. Inky war nicht sonderlich darum bemüht, seine Spuren zu verwischen: Der Oktopus hinterließ Saugnapf-Abdrücke, die keinen Zweifel an seinem Fluchtweg ließen.
Seit 2014 lebte Inky in Neuseelands nationalem Aquarium, nachdem er verletzt aus dem Pazifik geborgen worden war. Dort teilte er sich mit einem anderen Oktopus das Wasserbecken. Trotz Gesellschaft wurde es Inky nun offenbar zu langweilig: Der Tintenfisch machte sich auf den Heimweg - das Abflussrohr mündete tatsächlich wieder in den Pazifik.
Inkys Flucht hat in seiner Heimatstadt Napier und im Netz viele Reaktionen hervorgerufen. „Alle Tiere wollen frei leben. Bravo, Inky der Oktopus, für die Flucht aus deinem Aquariumsgefängnis!“, twitterte zum Beispiel die Tierrechtsorganisation Animal Justice.
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Und April Wright fühlt sich an gewisse Filmvorlagen erinnert: „Inky hat wahrscheinlich 'Free Willy', 'Findet Nemo' und 'Die Verurteilten' immer wieder angeschaut.“
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Der Leiter des Aquariums, Rob Yarall, reagierte traurig auf Inkys plötzlichen Abgang. "Er hat uns nicht mal eine Nachricht hinterlassen", sagte er im Interview mit Radio New Zealand. Der Oktopus war sowohl bei den Besuchern als auch beim Personal beliebt. Trotzdem seien sie froh, dass der Oktopus in den Ozean zurückgekehrt sei, sagte Yarall.
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