TextmarkerÜbernachten im Flugzeug: Das Jumbohostel in Stockholm

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Das Cockpit ist eine Suite und die Fenster sind bullaugengroß. Im Fliegerhotel

stefan-winter

Wer sagt das? Oscar Diös, der Chef eines Hostels, das im Dezember in der schwedischen Hauptstadt Stockholm mit dem Boarding beginnt. Bis dahin soll nämlich aus der ausrangierten Boeing 747 das Jumbohostel werden; ein günstiges Hotel mit 75 Betten. Für maximal 35 Euro soll man in dem Flugzeug-Hostel nächtigen können - dafür muss man aber auf den Luxus eines eigenen Badezimmers verzichten. Lediglich im ehemaligen Cockpit des Fliegers gibt es eine so genannte Suite, in der einerseits Teile der Kapitänskabine erhalten und andererseits ein eigenes Bad eingebaut wurden. Noch ein Nachteil des Hotels mit Flügeln: Es liegt - unter anderem wegen seiner Größe - nicht gerade zentral. Ende August wird der weiße Flieger seinen endgültigen Standort auf dem Flughafen Arlanda einnehmen. Von dort braucht man fast eine halbe Stunde in die Innenstadt Stockholms. Diös und sein Team wollen den Standortnachteil mit Gratis-Shuttelbussen wettmachen.

Text: stefan-winter - Bilder: jumbohostel.se

Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: