TextmarkerSeeräuber in der Alpenrepublik: In Österreich gibt es jetzt zwei Piratenparteien

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Angestrichen: "Bis 25. August brauchen wir 2600 Unterschriften um an den Nationalratswahlen teilnehmen zu können."

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Wo steht das denn? Auf der Webseite der österreichischen Piratenpartei PPÖ. Dort wird alles vorbereitet, damit die Piraten bei der österreichischen Nationalratswahl im Oktober antreten kann. Als Piraten bezeichnet sich eine neue politische Gruppierung, die sich für die Rechte von Downloadern und Filesharern einsetzen will. jetzt.de berichtete vor kurzem über die Bewegung, die in Schweden ihren Anfang nahm. Damals gab es in Österreich bereits eine von der kommunistischen KPÖ ins Leben gerufene Piratenpartei. Die neuen österreichischen Piraten PPÖ haben mit der KPÖ allerdings nichts zu tun, sie distanzieren sich von den österreichischen Kommunisten, "die sich auch als Piratenpartei bezeichnet was allerdings nur als Werbegag gesehen werden kann." Gemeinsam ist allerdings beiden Gruppierungen, genügend so genannte Unterstützer-Unterschriften für die Wahl im Oktober zu bekommen.

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

"Als Teil einer internationalen Bewegung, die ihren Ausgang in der schwedischen Piratpartiet hat, setzt sich die PPÖ für die Menschenrechte im digitalen Zeitalter ein", heißt es in einer Presseveröffentlichung der in Wien gegründeten Partei. Zu ihren wichtigsten Zielen zählt die PPÖ die Reform des Urheberrechts: "Die Schutzdauer für Werke soll auf 5 Jahre nach Veröffentlichung gekürzt werden. Desweiteren fordern wir eine Straffreiheit für private, nichtkommerzielle Kopien." Illustration: dirk-schmidt

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

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