TextmarkerKillerspiele verbieten?

Platzhalterbild für Migration
Platzhalterbild für Migration Jetzt

Der Innenminister und das Spielverbot

stefan-winter

Angestrichen: Das sind Spiele, in denen Menschen geschlachtet oder systematisch und brutal getötet werden. Für solche Menschen verachtenden Computerspiele sollte ein Herstellungsverbot eingeführt werden - dafür trete ich seit längerem ein. Wo steht das denn? In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichten-Magazins Focus. Darin spricht Bayerns Innenminister Günther Beckstein mit dem Chef der Firma Electronic-Arts-Deutschland (Jörg Trouvain) und dem Forscher Klaus Mathiak über so genannte Killerspiel. Die definiert Beckstein wie oben angestrichen – und plädiert dafür, sie zu verbieten. Seine Befürchtung: Menschen, die Killerspiele spielen, versuchen anschließend das Gespielte in der Realität umzusetzen. Der Forscher Mathiak widerspricht Beckstein allerdings in dem Interview. Er sagt: „Wenn diese Spiele verboten werden, können wir und die Eltern die Kinder auch nicht mehr darüber aufklären. Dann erreicht man die Jugendlichen, die sich die Spiele im Internet sowieso besorgen, gar nicht mehr.“

Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: