SZHochqualifiziert und chancenlos: Praktizierende Musliminnen stoßen auf Ablehnung bei Arbeitgebern

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Schon zu Schulzeiten stand für Biologie-Studentin Rabea Bachir (Name geändert) fest, was sie einmal machen wollte: Tierfilme. Noch vor allen Mitschülern bewarb sich die Tochter einer Deutschen und eines Tunesiers bei verschiedenen TV-Sendern und Produktionsfirmen. Trotz ihrer sehr guten Noten wollte sie nichts anbrennen lassen. Doch die Euphorie wich schnell der Ernüchterung. Es gab nur Absagen. Begründung: Wir vergeben keine Praktika. Als wenig später Klassenkameraden genau die Stellen bekamen, die eigentlich sie haben wollte, wurde der 25-Jährigen der eigentliche Grund für die Absagen klar: das Kopftuch. "An meinen Noten kann es nicht gelegen haben", sagt Bachir.

dana-brueller

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