SZFinales Vergnügen: Die MTV Europe Music Awards in München

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Dass da etwas ist hinter den Bildern des Fernsehens, so etwas wie eine Realität oder wenigstens eine Ahnung von einer besseren Welt - für dieses Missverständnis des späten Informationskapitalismus konnte der Musiksender MTV noch nie etwas. MTV sendete einfach immer die beste aller Welten. Die Pop-Welt. Die Welt also, in der das alles gut zusammengeht: Kurt Cobain und Britney Spears; die scheinbar totale Verweigerung aller gesellschaftlichen Konventionen, für die Cobains Band Nirvana stand, und die denkbar konsequenteste Feier der Massenkultur; ein verächtlich gebrülltes "Smells Like Teen Spirit" und die schuldig unschuldige Aufforderung "Hit Me, Baby, One More Time". Zufall ist das natürlich trotzdem nicht, die beiden großen MTV-Pole besitzen den gleichen ästhetischen Extremismus, das Prinzip Pop, himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. Dazwischen gibt es zur Abwechslung einmal: nichts.

peter-wagner

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

Text: peter-wagner - Foto: ddp

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