Street ArtWer ist der Porno-Street-Art-Künstler von Brüssel?

Lesezeit: 1 Min.

Foto: Instagram / guillaume_tokyo

Womöglich war es der berühmte Bonom - seine Kunst ist ziemlich sehenswert.

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Es ist ein Anliegen vieler Künstler, durch ihre Werk Diskussionen anzuregen. Nun wird das in der flimmrigen Dauerüberreiztheit der Gegenwart eher schwieriger, die Provokation ist zum Dauerzustand geworden. Kann zum Beispiel ein Riesenpenis an einer Brüsseler Hauswand noch schocken? Hmmm. Man könnte jetzt gähnend weiterklicken.

Oder sich die beiden Werke anschauen, die in den vergangenen Wochen in der Brüsseler Innenstadt aufgetaucht sind: Neben dem riesigen Penis auf dem belebten Platz Barrière Saint-Gilles provoziert in der Stadt auch ein Wandgemälde, das in den sozialen Netzwerken nur noch "Penetration" genannt wird.

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Ob Kunst, Porno oder Provokation - die beiden Wandgemälde stehen eindeutig in der Tradition eines Street-Art-Werks, das bereits 2013 in Brüssel entstand:

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Wer jetzt weder von der künstlerischen noch von der handwerklichen (der Penis wurde immerhin in einer einzigen Nacht gemalt) Leistung angetan ist, sollte über die erwartbare Klein-Klein-Auseinandersetzung der Lokalpolitiker hinwegscrollen zu der Frage, ob es sich bei dem unbekannten Urheber der beiden Werke um Vincent Glowinski handelt.

Unter dem Pseudonym Bonom verziert er seit gut 15 Jahren die belgische Hauptstadt mit seiner eigenwilligen Kunst. Ihm wird auch die masturbierende Frau zugerechnet. Er beteuert zwar, nichts mit den beiden aktuellen Porno-Werken zu tun zu haben, die vom Stil her doch sehr an seine Kunst erinnern. Aber ob sein empörters "Selbstverständlich nicht!" wirklich so ganz ernst gemeint war? Egal - es lohnt sich, in Bonoms Welt der Wunderwesen und Gerippe abzutauchen und sich durch eine Galerie seiner Kunst hindurchzuklicken:

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Wer noch mehr Bonom sehen oder sich schon mal auf seinen Street-Art-City-Trip nach Brüssel vorbereiten will, findet hier eine interaktive Karte, auf der Fans seine Kunst katalogisieren.

Das Penis-Kunstwerk indes lässt sich inzwischen nur noch auf Instagram und Twitter betrachten - das zumindest legt dieses aktuelle Bild aus Saint Gilles nahe:

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