SpeichernUnterStephen Malkmus: Baby C’mon

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

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stevenmalkmus.com Möglicherweise ist diese die einmalige Möglichkeit, einen „spannenden Einstieg, der zum Weiterlesen einlädt“ zu schreiben, der nur einen Bandnamen umfasst und zwar diesen: Pavement. Pavement waren in den 90ern nicht ganz unwichtig im magischen Dreieck Gitarre – Kummer – Leiden und dürften in der Rubrik „Helden der Jugend“ bei dem ein oder anderen noch ganz weit oben stehen (meistens auf Platz 2 hinter Nirvana). Ein gewisses Set an Erwartung seitens der Fans ist da natürlich nicht zu vermeiden – und Stephen Malkmus, ehedem Sänger der US-amerikanischen Band, weiß das. Auf dem aktuellen Album „Face The Truth“ trippelt er daher recht behutsam um den heiligen Gral „Pavement“, würzt die bewährte Mischpoke mit zeitgeistiger Elektronika auf und schrammelt des Weiteren wie gehabt: Melancholisch und melodisch. Für die Radikalinskis unter den Fans ist das natürlich nichts, alle anderen – vor allen diejenigen, die Pavement nicht gottgleich verehren oder verehrten – können zu „Face The Truth“ lässig mit Depressionen kokettieren oder herzzerreißende Mixtape abrunden – zum Beispiel mit „Baby C’mon“. Speichern Unter: Zurück in die Zukunft mit Pavement

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