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„Meine Armut kotzt mich an“ titelte das Berliner Stadtmagazin Zitty vor wenigen Wochen und zeigte auf dem Titelbild ein dunkles, leeres Zimmer mit einem Schreibtisch.

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Allein: Die Tristesse hatte aller Düsterkeit zum Trotz etwas Schickes und der Rechner auf dem Schreibtisch war ein Mac, immer noch Inbegriff der Kreativen. "Ist das noch Boheme oder schon die Unterschicht?" fragen da Britta in "Wer wird Millionär" vom neuen Album „Das Schöne Leben“, das am 7. April veröffentlich wird und beweisen ein Näschen für den Zeitgeist. Trotz des Todes der Namensgeberin und Schlagzeugerin Britta Neander nehmen Britta nun den Faden wieder auf, der von den Lassie Singers bis zum letzten Album Text und Musik verband. Zwar geht es diesmal weniger um das alte Lieblingsthema „Liebe Als Konstrukt“, und mehr um "Klassenverhältnisse, Prekarisierung und Erschöpfung im Nachtleben" und auch musikalisch ist auf dem neuen Album mehr Schmiss und weniger Jammer zu erwarten. Aber sonst ist alles wieder wie immer – also hellwach, uneinverstanden, abgeklärt und durchweg prima. Mehr von Britta kann man übrigens hier downloaden. Speichern Unter: Der Soundtrack zur Prekarisierung

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