ReiseHostel rät selbsternannten Influencern, einfach arbeiten zu gehen

Lesezeit: 1 Min.

Foto: Screenshot/Instagram

Und bekommt viel Zuspruch.

Palmen, weißer Sandstrand, Wellenrauschen im Ohr, Blick aufs weite Meer – hach, das Hostel „White Banana Beach Club“ auf der philippinischen Insel Siargao sieht schon schön aus. Und wie nett sich das erst auf Instagram machen würde!

Das denken sich offenbar immer wieder Influencer – oder Menschen, die  gerne welche wären. Denn viele von ihnen fragen nach Aussage des  „Luxus-Hostels“, wie sich der „Banana Beach Club“ selbst nennt, immer wieder nach kostenlosen Schlafplätzen, Essen, Drinks. Das wurde dem Hostel jetzt zu viel. „Wir bekommen viele Nachrichten von Instagram-Influencern, die sich eine Zusammenarbeit wünschen“, schreibt das Hostel auf Facebook. Und bittet, das einfach zu lassen. „Wir würden vorschlagen, auf andere Weise zu versuchen, gratis zu schlafen, zu essen und zu trinken.“ Und legt noch einen nach: „Oder versucht doch einfach mal, richtig zu arbeiten.“ Eine Nacht im Schlafsaal kostet dort übrigens 22 Euro.

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Damit trifft das Hostel wohl einen Nerv: Der Post wurde fast 11 500 Mal geliked, von 1500 Menschen kommentiert und 3000 Mal geteilt. Viele geben den Betreibern Recht, eine Nutzerin schreibt: „Ich arbeite selbst im Marketing in einem kleinen Resort und mache die Erfahrung: Die wirklich großen Influencer fragen nicht nach Gratis-Produkten.“ Das täten ihrer Meinung nach eher Menschen, die nach Aufmerksamkeit gieren. Andere finden wiederum, das Hostel betreibe unnötiges Influencer-Bashing.

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In einem zweiten Post stellt das Hostel klar: „Wir sind nicht gegen Influencer. Nur gegen Menschen, die sich gratis durchschnorren wollen.“ Ein wirklicher Influencer stelle sich nicht selbst als solcher vor. Das Hostel geht sogar noch einen Schritt weiter. Natürlich habe man in der Vergangenheit immer wieder mit Bloggern zusammengearbeitet. Die habe man dann aber von sich aus kontaktiert. Denn: „Diese Influencer brauchen uns nicht. Wir brauchen sie.“

Das ist zwar ein bisschen traurig, aber auch irgendwie ehrlich.

soas

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