ReingehörtHopsala: Die Country-Jahresendzeitliste 2006 von Christina Kretschmer

Lesezeit: 2 Min.

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Wenn die Plattenfirmen keine neuen Platten mehr schicken, dann geht das Jahr zu Ende. Zeit für die kleine, subjektive Rückschau. Folge 2: Der Country und der Western. Hier findest du Teil eins der Endzeitlistungen: Max Scharnigg und der Indie-Pop.

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Beste Country-Platten 2006: 1. Solomon Burke: "Nashville" 2. Dale Watson: "Whiskey Or God" 3. Johnny Cash: "American V - A Hundred Highways" 4. Bob Dylan: "Modern Times" 5. Townes Van Zandt: "Live at Union Chapel, London, England" 6. Bonnie "Prince" Billy: Alle gefühlten 20 Alben, die er in diesem Jahr herausgebracht hat. Besonders: "The Letting Go" 7. Van Morrison: "Pay The Devil" Schöne Frau in schönem Video:

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Beste Konzerte 2006 1. Clarence "Frogman" Henry am 10. Mai in der Gibson Factory, Memphis. Bei einem Festival wird dieser kleine Mann mitsamt seinem Geh-Wägelchen auf die Bühne gehievt. Hat offensichtlich kein einziges Mal mit der Backing Band geprobt. Und hat trotzdem innerhalb von fünf Minuten sowohl das Publikum, als auch die Band voll im Griff.

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Clarence "Frogman" Henry singt seinen größten Hit: "Ain't Got No Home" 2. Bonnie "Prince" Billy in New Orleans in einem Club namens One-Eyed Jacks am 5. Mai. New Orleans fünf Monate nach dem Hurricane "Katrina". Beim Spaziergang durch das French Quarter vor einem Club Will Oldham cool rumstehen gesehen, sofort Karten gekauft und eines der schönsten Duette seit langem gesehen. Großartiger Mann! Kommt übrigens im Frühjahr nach Deutschland auf Tournee. 3. Dale Watson am 21. November in einem Gewerbegebiet zwischen Augsburg und Landsberg am Lech, genauer: in Untermeittingen im "Four Corners". Schlimmster Laden, den ich je betreten habe, aber auch: bestes Live-Konzert und trinkfestester Sänger, den ich je gesehen habe: 17 Tequila während zwei Stunden auf der Bühne. 4. Ryan Adams in der Muffathalle, München am 16. Oktober. Guter Mann, gutes Konzert, endlich wieder mal da gewesen und nicht mal betrunken. 5. Freakwater am 28. Januar in der “Ratschenmühle” in Geislingen auf der Steige.

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ist eines der drei schönsten Trink-Lieder der Welt. Seit ich Freakwater zum ersten Mal auf einem Mix-Tape gehört habe, wollte ich sie live sehen. Leider hatten sie sich da gerade eine Kreativpause verordnet und es hat es sechs Jahre gedauert, bis ich sie live sehen konnte. Trotz schlimmer Location (eine Kabarett-Bühne im tiefsten Schwabenland) ein wunderbares Konzert von einer großartigen Band.

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Vor dem Tourbus von Johnny Cash - Unit 1 Bester Künstlername: Don Don Peinliche Lieblings-Songs: Rihanna – "S.O.S." The Little Willies - "No Place To Fall" Liebster Hype: Gnarls Barkley: "Crazy" Andere gute alte Säcke, die sich von jungen Säcken produzieren ließen: Neil Diamond: "12 Songs", produziert von Rick Rubin. Willie Nelson: "Songbird", produziert von Ryan Adams. Persönlicher Listenvervollständigung: In diesem Jahr folgende Versionen des Lieblings-Lieds Sixteen Tons erworben: 1. Bo Diddley 2. The Platters 3. Rattlesnake Annie 4. James & Bobby Purify 5. 68’ Comeback

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