RedaktionsblogRap im Museum

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

In den USA wird Hip-Hop jetzt zur Hochkultur

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Für die Ausstellung „Hip-Hop Won’t Stop: The Beat, The Rhymes, The Life“ haben Mitarbeiter des Smithonian Institut begonnen, Artefakte und Dokumente einer der einflussreichsten musikalischen Bewegungen der jüngsten Vergangenheit zusammenzutragen: Mode, Graffiti, Musik, Technik, Break Dance- und Oral History-Aufnahmen sollen zu einer repräsentativen Sammlung zusammengetragen werden und die Entwicklung des Hip-Hop von den Anfängen im New York der 70er Jahre bis zum globalen Wirtschaftsphänomen aufzeigen. Das Smithsonian Institute verwaltet über 142 Millionen Artefakte menschlichen oder natürlichen Ursprungs für das amerikanische Volk. 1846 wurde die Stiftung aus dem Nachlass des englischen Wissenschaftlers James Smithson zugunsten gegründet mit dem Auftrag "der Vermehrung und Verbreitung von Wissen". Lebende Hip-Hop-Legenden wie Grandmaster Flash, Ice-T, MC Lyte, Afrika Bambaataa und DJ Kool Herc haben bereits Memorabilien gestiftet, unter anderem CDs, Poster, Plattenspieler und Tagebücher. "Hip-Hop hat sich in New York entwickelt, aber heute ist es ein globales Phänomen", sagt Valeska Hilbig, Sprecherin des National Museum "Und es ist ein Teil der amerikanischen Kultur, ebenso wie Jazz ein Teil der Amerikanischen Geschichte ist." Laut Kuratorin Marvette Pérez wird es fünf Jahre dauern und ca. 2 Millionen Dollar kosten, die Sammlung zu vervollständigen. Das Smithsonian ist nicht das einzige Museum, das die Hip-Hop-Kultur höhere Weihen zukommen lässt: Schon im Jahr 2000 hatte das Brooklyn Museum of Art eine Ausstellung gemacht „Hip-Hop Nation: Roots, Rhymes & Rage“, im Juni ist eine Graffiti-Ausstellung geplant. Das „Museum of the City of New York“ plant im September eine Ausstellung mit dem Thema „Black Style Now“ über den Einfluss von Hip-Hop auf Mode und Designer. Auch im „Experience Music Project“, einem interaktiven Musik-Museum in Seattle, gab es schon mehrere Ausstellungen zum Thema. Dazu ICE-T: "Hip-Hop hat eine Berechtigung nie gebraucht. Hip-Hop hat nie Anerkennung gesucht. Aber wir haben sie jetzt und das ist wunderbar." Bild: AFP

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