Dabei könnte die Werbung harmloser nichts ein. Ein Mann in Schürze schmiert Pausenbrote für seine Kinder, die ihn „Mum“ nennen. Als sich sein Partner von ihm verabschieden will, fragt er energisch, ob er nicht etwas vergessen hätte und bekommt einen knappen Kuss auf den Mund. Wohl gemerkt: das ist ein Bussi und kein Zungenkuss. Trotzdem scheint die Tatsache, dass sich da zwei Männer küssen, die Briten in Aufruhr versetzt zu haben. 200 Beschwerdebriefe erreichten den englischen Werberat, die den Spot als „anstößig“ und „ungeeignet für Kinder“ bezeichneten. Daraufhin zog die Firma den Spot zurück mit der Begründung, man höre bei Heinz auf seine Kunden. Nur doof, dass die Firma damit eine andere Gruppierung mehr als verärgert hat: Mehrere britische „Gay Rights“-Organisationen haben verkündet, dass sie fortan die Produkte der Firma Heinz boykottieren werden. Hier kannst du den Spot des Anstoßes anschauen:
Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert
Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.
