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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Was ich an Wissenschaftlern so liebe, ist ihre Arbeitsweise: Immerzu forschen und forschen, immerzu Wissen schaffen, und wenn dann mal gerade alles erforscht ist, dann wird eben die Wissenschaft erforscht – oder noch besser das Bild der Wissenschaft.

durs-wacker

Was ich an Wissenschaftlern so liebe, ist ihre Arbeitsweise: Immerzu forschen und forschen, immerzu Wissen schaffen, und wenn dann mal gerade alles erforscht ist, dann wird eben die Wissenschaft erforscht – oder noch besser das Bild der Wissenschaft. Deswegen aus meiner persönlichen Top Ten der seltsamen Studien diesmal keine Folge von „Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden...“, sondern: Norwegische Wissenschaftler haben herausgefunden. Und zwar: Kinder krikeln und krakeln Wissenschaftler jetzt anders. So darf man sein Forschungsergebnis als Wissenschaftler natürlich nicht präsentieren, deswegen jetzt noch mal ganz bier und ernst: Das Bild, das Kinder von Wissenschaftlern haben, hat in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten Wandel durchlaufen. Wie norwegische Forscher im Rahmen des Schulprojekts Nysgjerrigper (ich hätte ja gerne mal eine Studie über die Konsonanten-Lastigkeit der nordischen Sprachfamilien) herausfanden, haben Kinder noch vor zehn Jahren meist seltsame Kittelträger á la Doktor Seltsam gemalt, wenn sie Wissenschaftler zeichnen sollten. Inzwischen werden zunehmend Frauen gemalt, die außer Kittel zum Beispiel auch Miniröcke anhaben (siehe Bild). Die Untersuchung beruht auf Bildern, die norwegische Kinder seit Anfang der 90er Jahre an die Forscher gesandt hatten. (Zeichnung: Anita (12) für das Research Council of Norway)

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