RedaktionsblogDeutschland unter Drogen

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

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Bildschirmfoto: spiegel.de Die Vorboten kamen am Wochenende: „Alarmierender Konsum von Cannabis“ meldete die Berliner Morgenpost bereits am Freitag, die Freie Presse aus Chemnitz titelte „Cannabis-Konsum nimmt drastisch zu“ und das Deutsche Ärtzeblatt schrieb: „Immer mehr Jugendliche haben Probleme mit Haschisch“. Entzündet hat die Haschisch-Debatte Der Spiegel. Ausgehend vom Hamburger Leit- und Nachrichtenmagazin wird das heutige Titelthema „Die Seuche Cannabis“ medial herumgereicht. Und im Kern geht es darum: Das Münchner Institut für Therapieforschung hat im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums herausgefunden, dass fünfmal mehr Menschen als vor zehn Jahren Problemen mit bzw. ohne Haschisch haben. Der Spiegel beschreibt das so: „Eine neue Drogenwelle bedroht die deutschen Schulen: Immer mehr Jugendliche und sogar Kinder rauchen Cannabis - bis zum Totalabsturz.“ Die Jugendorganisation der Grünen bezeichnet diese Art der Berichterstattung in einer ebenfalls heute veröffentlichten Pressemitteilung als „Hetze“. Die Grüne Jugend fordert: „Die Doppelmoral bei Alkohol und Cannabis zu beenden ist überfällig!“ Stattdessen brauche Deutschland „eine glaubwürdige Drogenpolitik, damit Kinder und Jugendliche Verbote ernst nehmen.“

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