Pop-PoesiealbumPop-Poesialbum. Heute ausgefüllt von Tobias von Bonaparte

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Jede Woche geben wir den Poesiealbums-Fragebogen einem anderen Popstar. Diese Woche beehrt uns der Sänger der Berliner Band Bonaparte mit ein paar Antworten.

erik-brandt-hoege

Name: Tobias Jundt
Spitzname: a.o. Bonaparte, Grumps, Peachy, Emperor, Bona
Alter: 19.8 durch 3 mal 5
Job: Kaiser, Liederschreiber, Landstreicher

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert


Früher wollte ich aussehen wie: Flipper, der Delfin.
Stattdessen sah ich aus wie: Alf, der Außerirdische.
Wenn ich heute in den Spiegel schaue, sehe ich: Ein paar sehr glückliche Zufälle.
Ich gehöre auf die Bühne, weil: Es schöner ist, sich mit den Tigern zu wälzen als ins Gehege zu starren.
Meine Eltern haben mir beigebracht:Zu sagen, was ich denke.
Sie waren stolz auf mich, als: Sie in der Zeitung fabelhafte Geschichten über mich lasen, die alle gar nicht der Wahrheit entsprachen.
Sie waren enttäuscht von mir: Als sie in der Zeitung fabelhafte Geschichten über mich lasen, die alle gar nicht der Wahrheit entsprachen.
Das erste Mal verliebt war ich: An meinem sechsten Geburtstag. Sophie hatte mir ein Eichhörnchen geschenkt.
Das letzte Mal gelogen habe ich: Gerade eben. Ich sagte Lulu, ich sei schon wieder schwanger von ihm.
Noch nie habe ich: Am Ende nicht doch einen tieferen Sinn erkannt.
Mein größter Triumph: Heute!
Mein größter Fehler: Gestern!
Mein größter Traum: Morgen!
Meine größte Angst: Übermorgen.
Wenn ich eine 4-er-WG gründen dürfte, dann zusammen mit: Mahatma Gandhi, Serge Gainsbourg und Bruce Lee.
Wenn mein Leben verfilmt würde, träge das Werk den Titel: „The Never Ending Story – The Sequel“
Wenn ich mir einen Satz tätowieren dürfte, dann: Ich darf. Wenn ich müsste, sähe die Sache etwas anders aus. Aber das sparen wir uns für das nächste Mal. Adieu, mon Journaliste.

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