PolitikImmer weniger besitzen immer mehr

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Die soziale Ungleichheit nimmt zu.

Von Franziska Schwarz

  • Das geht aus dem aktuellen Bericht "An Economy for the 1%" der NGO Oxfam hervor, den sie vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos veröffentlicht hat.
  • Dem reichsten Prozent der Menschheit gehört nach Abzug aller Schulden genauso viel Vermögen wie den übrigen 99 Prozent, folgert Oxfam aus einem Vermögensbericht der Bank Credit Suisse (hier als PDF).
  • Auch der Trend hin zum Superreichtum ist eindeutig: Inzwischen besitzen 62 Menschen genauso viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – vor fünf Jahren war es noch 388 Einzelpersonen.
  • Gründe laut Oxfam: zu niedrige Steuern für Reiche, Steuerhinterziehung und  Steuerflucht. Das Kapital, das Unternehmen in Steueroasen investiert haben, hat sich laut Oxfam zwischen 2000 und 2014 vervierfacht. 
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