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Menschen tragen ihren Protest nicht nur auf die Straße, indem sie ihre Forderungen skandieren. Sie schreiben ihre Botschaften immer auch auf Poster und Banner, in Großbuchstaben und möglichst direkt. Auch beim „March for our lives“ hielten die Demonstranten Protestplakate in die Luft.
Da waren zum einen Plakate, die in nüchternem Ton verfasst waren, manchmal sind Fakten schließlich erschreckend genug. Eine Schülerin aus den USA schrieb zum Beispiel, dass sie sehr gute Noten im Notfalltraining hat – weil die Politik es in den USA versäumt, Waffengesetze zu erlassen, die ihre Sicherheit garantieren. In Frankfurt wiederum stand auf einem Plakat, dass es in Deutschland in den vergangenen 100 Jahren vier Amokläufe an Schulen gegeben habe – so viele waren es in den USA in den vergangenen vier Wochen.
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Dann waren da natürlich Plakate, die versuchten, die Gesetzgebung mit Humor anzuprangern:
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Sehr, sehr viele Plakate richteten sich schließlich direkt an Donald Trump und seine Regierung. „Unsere Kinder sterben! Trump geht golfen“, hat ein älterer Herr in Washington auf eines geschrieben. Dort sind auch drei junge Frauen unterwegs gewesen, die eine Art Menschheitsgesetz auf ihr Schild geschrieben haben. Man könne Dummheit nicht beheben – aber aus dem Amt wählen.
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jwh


