CDU-Generalsekretär Peter Tauber gilt unter den Regierungsmitgliedern eigentlich als ziemlicher Medien- und ganz besonders Twitter-Profi. Doch gestern Abend scheint der 42-Jährige kurz vergessen zu haben, wie Twitter funktioniert, als er eine unsensible Äußerung absetzte, der ihm einen kleinen Tweetstorm bescherte.
Alles fing damit an, dass Tauber einen Welt-Artikel verlinkte, der das Wahlprogramm von CDU/CSU mit der Überschrift „Vollbeschäftigung ist wichtiger als Gerechtigkeit“ vorstellte. Daraufhin fragte Twitter-Nutzer @Golo677 nach, ob das für ihn dann drei Minijobs bedeuten würde.
Taubers Antwort darauf:
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Taubers Tweet scheint vor allem zu zeigen, dass der Generalsekretär recht wenig Empathie für Menschen übrig hat, die im Leben nicht die besten Startbedingungen hatten. Es lohnt durchaus zu fragen, was „was Ordentliches“ (das schreibt man übrigens groß) in Taubers Welt eigentlich bedeutet. Schließlich gibt es in Deutschland auch verantwortungsvolle, "ordentliche" Jobs, für die man eine langjährige Ausbildung durchlaufen muss und die trotzdem so schlecht bezahlt sind, dass manche Menschen einen zweiten Job annehmen oder beim Arbeitsamt aufstocken müssen.
Und was bedeutet etwas Ordentliches für Menschen, die womöglich keinen höheren Bildungsabschluss haben, weil die familiären Verhältnisse nicht gegeben waren oder die intellektuellen Fähigkeiten?
Fragen, die sich auch eine Menge Twitter-User stellten, die Taubers Antwort mindestens respektlos fanden.
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Taubers Versuch, heute morgen zurückzurudern und seine Ansichten zu erläutern, war wenig hilfreich. Denn im Grunde genommen sagte er dasselbe, nur mit ein paar mehr Worten:
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Und so folgte das abschließende Urteil von Twitter-Nutzerin @kunstseidene:
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Immerhin wurde Tauber als kostenlose Serviceleistung von Twitter-Nutzer @TIIUNDER das CDU-Wahlprogramm noch mal umformuliert:
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Inzwischen scheint Tauber begriffen zu haben, wie sehr er mit seiner Argumentation daneben gelegen hatte. Und hat eine ausführlichere Entschuldigung verfasst und auf Twitter gepostet:
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chwa



