Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert
Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.
Am Montagmittag treffen sich US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Die beiden Staatsoberhäupter nutzen „Vermittlerland“ Finnland als neutralen Boden für ihr Treffen.
So richtig neutral stehen die Bürger Finnlands Trump und Putin allerdings gar nicht gegenüber: Tausende von ihnen protestieren gegen die Politik der beiden Regierungschefs, vor allem Donald Trump scheint nur wenige finnische Freunde zu haben. Die Demonstranten kritisieren, dass derzeit weder die US-amerikanische noch die russische Regierung Wert auf Menschenrechte, Demokratie und Pressefreiheit legen würden.
Auch Finnlands größte Zeitung engagiert sich deshalb: Im Vorfeld des Gipfeltreffens installierte Helsingin Sanomat 300 Anzeigetafeln im öffentlichen Raum, die Trump und Putin auf Englisch und Russisch begrüßen – mit der (nur teils freundlichen) Erinnerung an die Relevanz von Pressefreiheit. Die Sprüche dafür stammen fast alle aus Schlagzeilen, die die Zeitung zum Thema Pressefreiheit in den USA und Russland in den vergangenen Jahren veröffentlicht hat. Zum Beispiel: „Trump nennt Medien Feinde des Volkes“ oder „Putin heizt Angriffe auf Medien an“.
Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert
Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.
Der Chefredakteur der Zeitung, Kaius Niemi, twitterte persönlich, die Schilder seien auf dem Weg vom Flughafen zum Veranstaltungsort aufgestellt worden und damit für Trump und Putin kaum zu übersehen.
Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert
Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.
Seltener richtet sich die Zeitung dabei auch direkt an Putin und Trump. Da steht beispielsweise: „Mr. President, willkommen im Land der Pressefreiheit.“ Die Zeitung bezeichnet Finnland so, nachdem es seit Jahren in der Rangliste der Pressefreiheit von „Reporter ohne Grenzen“ auf den vordersten Plätzen rangiert. 2018 auf Platz 4, während die USA sich mit Platz 45, Russland sich gar nur mit Platz 148 von 180 erfassten Staaten zufriedengeben.
Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert
Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.
Das russische Staatsfernsehen, genauer der Sender Rossija 24, nutzt diese Plakatwände währenddessen, um vorzumachen, wie unabhängige Berichterstattung nicht geht: Auf dem zugehörigen Nachrichtenportal Vesti.ru schreibt es nur von „vielen Schildern mit Begrüßungen auf Englisch und Russisch“. Von Kritik wie „Unter Putin schweigen die Medien“ ist dabei aber anscheinend nicht die Rede. Was dann wiederum verdeutlicht, warum diese Anzeigetafeln so relevant sind.
Auch andere Organisationen und Aktivisten versuchen, ihre Forderungen an Putin und Trump heranzutragen. So projizierte der Aktivist Robin Bell Sätze an eine Hauswand, in denen er die beiden Regierungschefs auffordert, sich für statt gegen die Rechte der LGBTQ-Gemeinde einzusetzen.
Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert
Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.
Und auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Werbetafeln gemietet. Sie richten sich vor allem an den US-Präsidenten, indem sie auf dessen Wahl-Slogan anspielen: „Make Human Rights Great Again!“
Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert
Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.
lath


