NetzteilWenn Roboter "Atlas" spricht, ist er viel weniger furchteinflößend

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Auf Youtube zeigt der Humanoide jetzt Gefühle.

Als vor zwei Wochen das Video des neuen Atlas-Roboters von Boston Dynamics auf Youtube veröffentlicht wurde, waren sich die meisten Kommentatoren einig: Selten hat man etwas so Furchteinflößendes gesehen. Ein humanoider Roboter, der durch den Wald spaziert, schwere Lasten hebt und sich auch von fiesen Menschen nicht aus dem Konzept bringen lässt, die ihn ständig stoßen und ärgern. Bringt uns zum Gruseln - auch vor uns selbst.

Glücklicherweise hat sich Youtube-Nutzer Mr. King die Zeit genommen und den Film mit einem Kommentar unterlegt, der uns die Angst vor der Maschine nimmt - er lässt den Roboter einfach selbst zu Wort kommen. Und schon wird aus einem furchterregenden Blick in die Zukunft, in der die Menschen von Robotern unterjocht werden - ein extrem lustiger Film über einen Roboter, der gerne einfach nur seinen Job machen würde. Wenn ihn die Menschen nur lassen würden.

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Atlas ist ein humanoider Roboter, der im Auftrag des Verteidigungsministeriums vom Konzern Boston Dynamics entwickelt wurde, der zu Google gehört. Der Roboter soll in Katastrophenfällen in Gebieten eingesetzt werden, wo Menschen nicht überleben können.

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Oder gruseln wir uns sogar vor uns selbst, wenn wir sehen, wie "Atlas" in einem Video gepiesackt wird?

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