NetzteilTrump debattiert gegen sich selbst

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Stephen Colbert moderiert.

Es muss für die armen Republikaner aber auch frustrierend sein. Ganz egal, was Cruz, Rubio, Bush oder wie sie alle heißen, auch sagen: Die Aufmerksamkeit gehört dann immer doch irgendwie Donald Trump. Der Hardcore-Populist spricht dem Volk nach der Schnauze, eine Art Franz Josef Wagner der US-Politik. Und offenbar gehört dazu auch, sich heute nicht daran zu erinnern, was man gestern noch voller Combover-erzitternder Inbrunst ins Mikrofon gestänkert hat.

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Jetzt hatten sie, die bemitleidenswerten seriösen Politiker der GOP, endlich mal eine Chance. Donald Trump kündigte an, die letzte TV-Debatte vor den wichtigen Vorwahlen in Iowa zu boykottieren. Für Latenight-Talker Stephen Colbert unvorstellbar. Also ließ er in einer virtuellen TV-Debatte einfach den alten - "The Donald" - gegen den neuen Trump antreten. Donald vs. Trump, oder kurz: Dump. (Vor ein paar Tagen hatte Colbert die beiden republikanischen Frontrunner Trump und Ted Cruz bereits mit einem schmissigen "Crump" zusammengefasst.)

Aber sieh lieber selbst, warum Donald Trump sein eigener härtester Rivale ist:

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Und die Sache mit der Aufmerksamkeit für die anderen Kandidaten? Nächstes Mal vielleicht.

mahu

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