NetzteilTaylor Swift rappt für Apple

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Auf einem Laufband. Und fällt heftig auf die Nase.

Ja, es wird leider noch etwas dauern, bis Taylor Swift nach ihrem mit einem Grammy prämierten Album „1989“ einen neuen Ohrenschmaus präsentiert. Zum Glück gibt es ja noch ihre Social-Media-Accounts, auf denen die Frau mit der Vorliebe für roten Lippenstift in aller Regelmäßigkeit Unterhaltsames postet.

Zuletzt fand sich auf ihrem Facebook-Profil ein Clip. Nicht irgendeiner, Swift wirbt darin für Apple Music, aber das zumindest mit einem gewissen Komikpotenzial. Swift strampelt sich nämlich auf dem Laufband ab und hört Musik. Besser gesagt, sie lenkt sich damit ab, weil sie Cardio-Training „hasst“, wie sie dem Zuschauer eingangs mitteilt. Und dann, als sie gerade in Schwung gekommen ist und passioniert zu einem Hip-Hop-Track von Drake rappt, passiert es: Swift verliert die Kontrolle, das Laufband zieht ihr die Beine weg, und die Sängerin landet mit einem großen Krach bäuchlings auf dem Boden. 544.000 Menschen gefällt das.

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Und Swift gefällt jetzt offenbar Apple wieder – und danach sah es ja erst so gar nicht aus. Weil sich der kalifornische Konzern vergangenen Sommer zunächst geweigert hatte, Künstler während der kostenlosen dreimonatigen Testphase von Apple Music zu bezahlen, beschwerte sich Swift lauthals („enttäuschend“, „bin schockiert“) und wies darauf hin, dass die Musikbranche ja auch nicht nach Gratis-iPhones fragt. „Also fragt uns auch nicht nach kostenloser Musik.“ Apple bezahlte die Künstler während der Testphase dann doch. Swift hatte gesiegt und jetzt haben sich alle wieder lieb. Das freut uns.

Ob Swift mit der Idee zum Laufband-Video selbst ums Eck kam, ist nicht überliefert. Zumindest lässt es ihr Facebook-Eintrag vermuten. Dort steht über dem Clip: „Based on true events“, nach einer wahren Begebenheit.

fie

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