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In Iran müssen Frauen sich seit 1979 mit Kopftuch verhüllen. Zwar zieht ein Teil der Iranerinnen den Schleier aus freien Stücken an, viele empfinden die Kleidungsvorschrift jedoch als Unterdrückung – und iranische Männer zeigen in sozialen Netzwerken gerade ihre Solidarität: Unter dem Hashtag #meninhijab, Männer mit Kopftuch, posten sie Fotos von sich, auf denen auch sie die Kopfbedeckung tragen.
Aufgerufen zu dem Protest hat die in Iran geborene (und jetzt in New York lebende) Journalistin Mashi Alinejad. Unter "My Stealthy Freedom" setzt sie sich für die Wahlfreiheit iranischer Frauen ein. Die Aktivistinnen widersetzen sich dem Verschleierungs-Zwang immer kühner: Auf ihrer Facebookseite gibt es Videoaufnahmen, in denen Frauen unverschleiert durch belebte Teile Teherans spazieren.
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Oder sie rasieren sich ihren Kopf kahl, um ihr Haar nicht mehr bedecken zu müssen, wie der Independent berichtete.
"Iranische Mänder sind gebildet und kultiviert", sagte Alinejad dem Independent bereits im April. "Sie wünschen sich, dass Frauen mehr Freiheiten genießen. Allein die Regierung behauptet, dass eine Frau ohne Kopftuch eine unsittliche Frau sei." 2009 hat Alinejad Iran verlassen – und seither versuche die Regierung, ihren Ruf zu schädigen, sagte sie der Zeitung weiter.
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Für Frauenrechte treten längst nicht nur iranische Aktivistinnen ein: Im Mai hatte Pejman Rahbar, ein iranischer Sportjournalist, auf Facebook ein vielbeachtetes Foto geteilt: Von einem Mädchen, das als Mann verkleidet bei einem Fußballspiel ist. Iran schließt Frauen von vielen Sportveranstaltungen aus. Vergangenes Jahr hatte die Regierung zumindest angekündigt, das Stadionverbot lockern zu wollen.
fran


