NetzteilDonald Trump attackiert Snoop Dogg auf Twitter

Lesezeit: 1 Min.

Bild: Screenshot/ Snoop Dogg - BADBADNOTGOOD

Der hatte zuvor in einem Musikvideo eine Spielzeugpistole auf einen Trump-Clown gerichtet.

YouTube

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

So ganz klar wird einem nicht, was die Band BADBADNOTGOOD und Snoop Dogg uns da mit ihrem neuen Video zum Nightfalls-Remix von "Lavender" mitteilen wollen. Eine Welt voller kiffender Clowns, hunderter "Clown"-Wortspiele (zum Beispiel ein Bandplakat mit der Aufschrift "System Of A Clown"), Anspielungen auf Polizeigewalt und einem Präsidenten namens Ronald Klump, der ankündigt, alle "doggs" deportieren zu wollen.

Dieser wird im Laufe des Videos von Snoop Dogg persönlich mit einer Spielzeugpistole bedroht, aus der beim Abdrücken ein "Bang"-Schildchen schießt. Am Ende sehen wir einen gefesselten Klump, der auch mal am Joint ziehen will und nicht darf. So weit, so unklar. Aber dank der Pistolenaktion natürlich durchaus provokant. "Auf ein paar Dinge wollten wir wirklich aufmerksam machen, zum Beispiel die Polizei, den Präsidenten und das Leben an sich", sagte Snoop Dogg zum Video gegenüber billboard.com.

Und da kaum jemand leichter zu provozieren ist als Donald Trump, reagierte der US-Präsident am Mittwoch auch prompt. Natürlich per Tweet und natürlich inklusive bewusst eingestreuter Unklarheiten und Verdrehungen:

Plattform X

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

Wie groß wäre bitte der Aufschrei gewesen, wenn Snoop Dogg eine Knarre gegen Barack Obama gerichtet und abgedrückt hätte, fragt er darin, natürlich nicht ohne den Rapper mit einem Einschub zu seiner 'failing career' zu bedenken. Und ohne die Erwähnung des Musikvideo-Kontexts und des Umstandes, dass es sich um eine Spielzeugpistole gehandelt hatte. Klingt ja so auch gleich viel dramatischer. Im Fall Obama wäre Dogg ins Gefängnis gewandert, behauptet Trump. Eh klar.

Snoop Dogg oder BADBADNOTGOOD haben sich bezüglich des Tweets bisher noch nicht geäußert. Eine bessere Werbung, als den wütenden Tweet des US-Präsidenten hätten sie sich aber kaum wünschen können.

qli

Mehr Widerstand gegen Trump:

SZ JetztNetzteil
:"Was die Römer mit Caesar gemacht haben, machen wir mit Trump"

Allerdings mit Postkarten, statt mit einem Messer - eine Initiative ruft zum Protest gegen den US-Präsidenten auf.

Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur Startseite

SZ JetztDonald Trump
:Diese Frau überprüft für die Washington Post Donald Trumps Aussagen

Sehr zum Missfallen der Internet-Trolle.

Von Lara Wiedeking

Mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: