NetzteilDer Roboter, der Lippenstift aufträgt

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Zumindest teilweise. Immerhin trifft er das Gesicht. Ach, seht einfach selbst.

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Das ist Simone Giertz, und wie die meisten Menschen hat sie wenig Zeit, am allerwenigsten morgens, wenn es schnell gehen muss. Deshalb hat sie schon eine Zahnputzmaschine gebaut oder ein Gerät, das ihr Cornflakes und Milch in die Schüssel kippt. Ihre aktuelle Erfindung ist ein Roboter zum Lippenstift-auftragen. So kann sie morgens beim Schminken noch ihr Tablet checken und dennoch gepflegt vor die Tür gehen.

Auf ihrer Webseite schreibt Giertz, dass man sie nur kontaktieren solle, sie bauen einem gerne den Prototyp einer Idee. Der Lippenstift-Roboter lässt eigentlich keine Wünsche mehr offen, aber wem etwas einfällt, der sollte ihr Angebot annehmen. Inspiration liefert zum Beispiel das Subreddit “shitty robots”.

Giertz kommt aus Schweden, lebt zurzeit in San Francisco und verdient ihr Geld mit Erfindungen, allerdings nur mit solchen, an denen sie offiziell für eine Firma arbeitet und die am Schluss marktreif werden sollen. Ihre Heim-Roboter dürfen aber so bleiben wie sie sind: “Ich möchte Kindern etwas über Elektronik beibringen, und versuche das mit diesen nutzlosen Geräten", erklärte sie Vice.

Das klingt, als sei da jemand zu bescheiden. Der Backpfeifen-Wecker hier wirkt doch sehr effektiv:

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