MusikWeltraum-Musik von der dunklen Seite des Mondes

Mond
Mond dpa

Eine Aufnahme der NASA sorgt für Alien-Spekulationen.

  • "Diese Musik klingt ziemlich weltallmäßig, oder? Hörst du das? Dieses Pfeifen?" fragt Eugene Cernan seinen Astronautenkollegen John Young, als sie 1969 in verschiedenen Kapseln um den Mond kreisen. Dann ertönt das Pfeifen, es klingt eher nach dem Horrorfilm-Heulen einer Eule, als nach wirklicher Musik. "Ich frage mich, was das ist", rätselt Tom Stafford, der mit Cernan in der Kapsel sitzt, "wir müssen mehr darüber herausfinden. Niemand wird uns glauben."
Facebook

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Facebook angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Facebook angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

Für alle Alien-Gläubigen ist diese gerade durchs Netz gereichte Aufnahme aus den NASA-Archiven natürlich ein gefundenes Fressen. Das Geräusch ist maximal unheimlich, die Astronauten hörbar irritiert. Wurden sie gezwungen zu schweigen? Kommt erst jetzt die jahrzehntelang verschlossene Wahrheit ans Licht?

Nicht wirklich, die Gesprächsprotokolle in Schriftform sind schon seit 1976 frei einsehbar, die zugehörigen Audiodateien stellte die NASA dann bereits 2012 ins Netz.

Auch die Erklärung für die seltsame "Musik" ist denkbar einfach: Die Radiofrequenzen der beiden Kapseln haben sich gegenseitig gestört und eine weitere Frequenz erzeugt. Das gleiche Phänomen gibt es tatsächlich auch in der Musik auf der Erde: Synthesizer mit einem sogenannten Ring-Modulator nutzen den Effekt der vermeintlichen Störfrequenz, um glockenähnliche Töne zu erzeugen.

Der Apollo-11-Astronaut Michael Collins hatte das Geräusch bereits 1974 in seinem Buch "Carrying the Fire" erwähnt und zugegeben: "Hätte man mich nicht davor gewarnt, hätte ich eine Höllenangst gehabt."

Auch wenn das Eulenheulen wohl doch nicht von einem Alien-Orchester stammt, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Remixe und Sample-Tracks erscheinen könnten. Das Disco-Label DFA tweetete:

Plattform X

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: