MusikNever mind Böhmermanns Elektroschrott-Orchester

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Illustration: Julia Schubert

Here's the Musikmaschine aus 2000 Murmeln!

Zwei Monate Arbeitszeit hatte er eingeplant. 14 Monate sind es geworden. Herausgekommen ist: eine Murmelmaschine. Langweilig? Pah! Eine Murmelmaschine dieser Dimension hat die Welt noch nicht gesehen! Kein Witz.

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Etliche Holzrädchen, metallene Trichter, Flaschenzüge, eine Basstrommel, ein Vibrafon und eine Handkurbel hat der schwedische Musiker Martin Molin geschickt zusammengefügt, um – Achtung – 2000 Murmeln zu bewegen. Für einen außergewöhnlichen Klang.

Es ist ein Wunder der Technik, diese Murmelmaschine. Eines, das Molin am Computer zunächst mit einer 3D-Software gezeichnet, später in mühevoller Kleinarbeit gezimmert und montiert hat. Begonnen hatte er im Herbst 2014, ein Video zeigt, wie aufwendig die Produktion war:

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Dem Magazin WIRED sagte Molin, Räderwerke haben ihn schon immer fasziniert. Über die Murmelmaschinen-Kultur sei er eher zufällig gestolpert. „Dann habe ich mich gefragt, ob man Murmelmaschinen nicht auch programmieren und damit Musik machen kann.“ Molins Murmelmaschine lässt sich tatsächlich programmieren und Töne können angepasst werden, während das Räderwerk in Bewegung ist.

Molin will in Zukunft noch mehr Murmelmaschinen bauen – kleinere, und welche, die sich transportieren lassen. Um sein aktuelles Meisterwerk zu bewegen, muss er es auseinander- und wieder zusammenbauen. Auch bei der Konstruktionszeit sieht er Optimierungspotential. „14 Monate müssen es ja nicht gleich wieder werden“, sagt er.

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