MusikKampagne soll „American Idiot“ von Green Day wieder zur Nummer eins machen

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Foto: Screenshot/Youtube

Rechtzeitig zu Donald Trumps Besuch im Vereinigten Königreich.

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Das Vereinigte Königreich soll Besuch bekommen: Donald Trump hat angekündigt, am 13. Juli endlich mal vorbeischauen zu wollen. Angedacht war ein Besuch zwar schon öfter, dazu gekommen ist es seit Beginn von Trumps Amtszeit aber noch nicht. Diesmal soll es nun wirklich klappen – wenn auch nur für einen Tag, ohne Staatsbankett.

Vermutlich wird Trump aber nicht allzu freundlich von den britischen Bürgern empfangen werden. Schließlich stehen die meisten von ihnen dem US-Präsidenten kritisch gegenüber. Immer wieder prophezeien Medien Massenproteste, sollte Trump nach London kommen.

Proteste werden nun in der Tat vorbereitet – einer allerdings in etwas anderer Form als einer Großdemonstration. Die Rockfans des VK arbeiten nämlich an einem nicht besonders nett gemeinten „Willkommensgeschenk“: Sie wollen „American Idiot“ von Green Day rechtzeitig zur Ankunft des US-Präsidenten wieder an die Spitze der Download-Charts katapultieren.

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In einem Facebook-Post vom 26. April 2018 riefen die Betreiber der Seite „trumpidiot“ Fans dazu auf, deshalb zwischen dem 6. und 12. Juli massenweise Downloads von Green Day's „American Idiot“ zu kaufen.  So würde der Song genau am 13. Juli an die Spitze der Download-Charts kommen. Die Facebookseite wurde danach kurzerhand von „trumpidiot“ in „Get American Idiot to No.1 for Trump's State Visit“ umbenannt. Die Facebook-Kampagne teilten inzwischen rund 20.000 Menschen, britische wie amerikanische Medien berichten darüber.

Eine Kampagne wie diese gab es übrigens auch schon mal in Deutschland: 2015 wollte ein Musiklehrer beispielsweise den Song „Schrei nach Liebe“ von der Band die Ärzte auf Platz eins bringen, um so ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Und auch, dass ausgerechnet der Song „American Idiot“ den Unmut gegen Donald Trump ausdrücken soll, ist keine ganz neue Idee. Auf Youtube finden sich massenweise Videos, in denen der Song im Hintergrund läuft, während Bilder und Videos des US-Präsidenten zusammengeschnitten werden.

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Der Song ist bei Trump-Gegnern nicht nur aufgrund seiner Lyrics beliebt, sondern vermutlich auch, weil die Band Green Day selbst schon lange Trumps Wahlkampf und Präsidentschaft kritisiert, sogar seine Absetzung fordert. Während ihrer Konzerte animieren die Bandmitglieder ihre Fans immer wieder, Anti-Trump-Parolen zu skandieren.

Billie Joe Armstrong, Green Day's Frontmann, hatte die Kampagne zunächst sogar auf seinem Instagram-Account geteilt. Der Post ist inzwischen allerdings wieder aus seiner Timeline verschwunden.

lath 

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