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Taylor Swift hat es mal wieder geschafft: Sie wird gefeiert. In der Nacht auf Freitag veröffentlichte die Sängerin ihre neue Single „You need to calm down“, also „Komm mal runter“. Im Song geht es um Hass im Internet – und speziell um Hass auf die LGBTQ-Community.
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„Wir kennen dich zwar nicht / Aber trotzdem gehst du auf meine Freunde los. Warum bist du so wütend, wenn du auch GLAAD sein könntest? Auf der Straße bei der Parade scheint die Sonne / Aber du wärst lieber im Mittelalter“, singt sie in Anspielung auf den Pride Month und die damit verbundenen zahlreichen Demonstrationen und Umzüge der LGBTQ-Community für eine offenere und diversere Gesellschaft. GLAAD steht für „Gay & Lesbian Alliance Against Defamation“ und ist eine Non-Profit-Organisation von LGBTQ-Aktivist*innen in den Vereinigten Staaten.
Gefeiert wird Taylor Swift aber vor allem für die folgenden Zeilen: „Du musst nur versuchen, deinen Drang zu kontrollieren, all die Menschen anzuschreien, die du hasst / Denn jemanden fertig zu machen hat noch nie jemanden weniger homosexuell gemacht.“
„Ich kenne keinen besseren Menschen“, schreibt diese Twitter-Nutzerin völlig begeistert. Eine andere sagt, ihr kämen die Tränen bei der Vorstellung, den Song gemeinsam mit ihren Freunden bei einer Parade zu singen.
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Viele Menschen sind dem Popstar dankbar für den Song und die politische Positionierung.
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Wieder andere können es gar nicht glauben:
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Und diese Nutzerin lässt sich noch einmal ganz genau erklären, was Swift mit dem Song meinen könnte:
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Taylor Swifts politisches Engagement kommt also anscheinend ziemlich gut an. Als sie sich vergangenen Herbst erstmalig klar politisch positionierte und verkündete, im US-Wahlkampf für die Midterms die Demokraten zu unterstützen, fanden ihre Fans das toll. Und auch damals sagte der Popstar: „Ich glaube an den Kampf für LGBTQ-Rechte, und daran, dass jegliche Form von Diskriminierung basierend auf sexueller Orientierung oder dem Geschlecht falsch ist.“ Gegen Sexismus engagiert sich Swift schon lange. Taylor Swift ist eine der fünf Frauen, die das Time-Magazine 2017 als „Person of the Year“ gewählt hatte – sie alle hatten die MeToo-Debatte mit angestoßen. Erst Ende Mai weigerte sie sich, in einem Interview die Frage zu beantworten, ob sie ihren bevorstehenden 30. Geburtstag nutzen wolle, um sich zur Ruhe zu setzen und Kinder zu bekommen. Einem Mann werde so eine Frage schließlich auch nicht gestellt.
soas
