MusikCasper, Trettmann, K.I.Z und viele mehr kündigen Gratis-Konzert in Chemnitz an

Casper und Marteria machten den Anfang mit ihrer Konzertankündigung gegen Rechts – jetzt ziehen weitere bekannte Künstler nach.
Casper und Marteria machten den Anfang mit ihrer Konzertankündigung gegen Rechts – jetzt ziehen weitere bekannte Künstler nach. Jetzt

Am Montag wollen sie ein Zeichen für ein vielfältiges Chemnitz setzen – und zwar direkt am Karl-Marx-Monument.

Das Schlagwort „Chemnitz“ dürfte momentan vor allem die Bilder vom vergangenen Sonntag und Montag in Erinnerung rufen: Jagdszenen auf nicht-weiße Menschen und die vermeintliche „Trauerwache“ für den getöteten Daniel H., bei der 6000 Nazis und Rechtsextreme mit Hitlergrüßen und „Ausländer raus!“ -Sprechchören durch die Stadt zogen.

Am kommenden Montagabend allerdings soll Chemnitz ein anderes Gesicht zeigen: Unter dem Motto #wirsindmehr ruft die Stadt dazu auf, für ein vielfältiges, offenes Chemnitz auf die Straße zu gehen – und zwar direkt am Schauplatz der Geschehnisse, dem Karl-Marx-Monument.

Bild: Twitter/Stadt Chemnitz

Casper und Marteria, die gerade zusammen ein Album veröffentlicht haben, kündigten am Dienstagabend via Twitter einen Gratis-Gig bei der Veranstaltung an:

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Mittlerweile ist #wirsindmehr schon fast zu einem Festival angewachsen. Auf Casper und Marteria folgte eine Ankündigung des gebürtigen Chemnitzers Trettmann.

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Wenige Stunden später meldeten sich die Rapper von K.I.Z. über Instagram:

Instagram

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Außerdem kann wohl mit mindestens einer Hälfte von SXTN gerechnet werden. Die Rapperin Nura retweetete einen entsprechenden Vorfreude-Tweet eines Fans:

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Kurz später zogen dann noch die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet und – eh klar – die Chemnitzer von Kraftklub nach:

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Die Ansage #wirsindmehr dürfte mit einem solchen Aufgebot durchaus gelingen. Laut den Veranstaltern, der Chemnitzer Wirtschaftsförderung, geht es bei dem Konzert aber vor allem darum, Menschen aus der Mitte der Gesellschaft auf die Straße zu bringen, die bei den „zum Teil gewaltätigen Demonstrationen am Montag und Sonntag besser zu Hause geblieben waren“.

qli

Mehr zu den Geschehnissen in Chemnitz und Sachsen:

SZ JetztPolitik
:In Chemnitz kämpfen nicht „Linke gegen Rechte“

Sondern alle gemeinsam gegen Rechtsradikale.

Kommentar von Lara Thiede
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