Nachts arbeiten„Manchmal kommen Freunde nach dem Feiern bei mir in der Backstube vorbei“

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Lukas, 22, hat sich an einen neuen Schlafrhythmus gewöhnt, seit er regelmäßig nachts backt.
Lukas, 22, hat sich an einen neuen Schlafrhythmus gewöhnt, seit er regelmäßig nachts backt. Foto: Lukas Bitmann

Wer nachts arbeitet, steht vor Herausforderungen: Wie hält man sich wach, holt den Schlaf nach, pflegt sein Sozialleben? Ein Bäcker, eine Pflegekraft und eine Mitarbeiterin im Club erzählen.

Protokolle von Emilia Lunetta

Fast vier Millionen Menschen in Deutschland arbeiten in der Nacht. Das heißt, sie arbeiten hauptsächlich in einem Zeitraum zwischen 23 und sechs Uhr morgens. Das beeinflusst nicht nur das Sozialleben, sondern auch die Gesundheit. Der Körper wird gezwungen, gegen seinen natürlichen Rhythmus zu arbeiten. Studien legen nahe, dass Menschen, die regelmäßig in Nachtschichten arbeiten, neben Schlafstörungen unter anderem ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln.

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