InstagramHochzeit beim ersten Date am Flughafen

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Geklickt hatte es, nein, nicht auf Tinder – sondern auf Instagram.

Okay, dass aus Tinder-Dates mehr werden kann, wissen wir inzwischen. Aber Instagram? Das war als Plattform für Beziehungen bislang ja weniger populär. Bislang.

Zwei Amerikaner haben nämlich gerade bewiesen, dass es auch dort funken kann. Und zwar so sehr, dass Arte Vann aus New York ein One-Way-Ticket kaufte, 4434 Kilometer nach Los Angeles flog und Erica Harris vergangenen Freitag heiratete. Noch am Flughafen. Beim ersten Treffen überhaupt. Schon am Dienstag bezog das Paar das gemeinsame Haus bei LA. Im US-amerikanischen Jargon würde man das wohl „Quick Decision-Making“ nennen.

„Wir sind immer noch verblüfft, wie schnell das alles ging“, zitiert der Guardian Harris. „Wir können gar nicht glauben, dass wir jetzt tatsächlich zusammenleben.“

Vergangenen Februar war Harris, 36, bei Instagram über das Profil von Vann, 40, gestolpert. Ihr gefiel ein Gedicht von ihm, sie drückte „like“ und begann, ihm zu folgen. Vann folgte ihr zurück, schrieb sie an, bald schickten sie sich jeden Tag Nachrichten. Aus Nachrichten wurden Stunden am Telefon, wo sie manchmal einschliefen, nebeneinander in der Leitung.

Beide seien vor dem ersten Treffen nervös gewesen. Harris hatte erst eine zerbrochene Ehe hinter sich, erzählt sie. So schnell jemanden neuen kennenzulernen, und dann auch noch über Instagram, das habe sie sich kaum vorstellen können.

Der Instagram-Community war das Glück des Pärchens nicht entgangen, auch der Nachrichtensender ABC News hatte die ungewöhnliche Romanze mitbekommen und wartete mit Erica am Flughafen auf die Ankunft ihres zukünftigen Mannes Vann.

Nach beherztem Sprung auf dessen Hüften und in seine Arme, stellte sie sich erst einmal vor: „Hi, ich bin Erica, bitte lass mich nicht fallen.“

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

fie 

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