HandreichungDas Netz beobachtet dich

Lesezeit: 1 Min.

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Google sammelt Informationen über dein Surfverhalten - um zum Beispiel Werbung auf deine Interessen zuzuschneiden.

dirk-vongehlen

Am Ende des Films "Meine Frau, unsere Kinder und ich" sitzt Robert de Niro als Jack Byrnes am Computer und stellt fest, dass man mit Hilfe von Google auch nachlesen kann, was das Netz über den eigenen Namen weiß.  Jack Byrns macht erstaunliche Entdeckungen und findet sogar einen Remix seiner Netz-Existenz. Es gehört zur digitalen Hygiene, von Zeit zu Zeit zu überprüfen, was das Web über dich weiß. Nicht nur, um erst von einem möglichen Remix zu erfahren, wenn es bereits zu spät ist. Denn meist findet das Netz - man ahnt es - eine ganze Menge. Doch das Wissen bezieht sich nicht nur auf Informationen, die man selber (oder wie bei de Niro der eigenen Schwiegersohn) ins Netz gestellt hat. Es geht auch um Ableitungen, die z.B. Google daraus zieht.

Am Beispiel der Google-Anzeigen, die die Suchmaschine neben Suchergebnissen oder Mails anzeigt lässt sich das sehr anschaulich illustrieren. Unter der Adresse google.com/ads/preferences kann man zum Beispiel einsehen, was Google von dir denkt. Auf Basis eines Cookies notiert das Unternehmen, welche Interessen der Surfende hat und stellt entsprechende Werbung zusammen. Natürlich nur zu unserem Besten - versichert Shuman Ghosemajumder in diesem Video:

YouTube

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

Die Interessen der Nutzer und die von Google, so erläutert der freundliche Shuman, liegen nah beieinander. Wenn du gute Werbung findest, bist du zufrieden - und Google auch. Wenn du das nicht möchtest, kannst du aber auch die Cookies und Suchverläufe löschen. Dann ist Google womöglich nicht so glücklich. Du aber vielleicht schon - du kannst ja mal Jack Byrnes fragen.

Mehr zum Thema auf jetzt.de

*** Gmail-Raten: Lies meine Weihnachtspost

*** Die Selbstanklage: Hört auf zu schnüffeln

*** 10 Punkte zum verantwortungsvollen Umgang mit Google

*** Spurlos im Netz: das Interview mit Jens Kubiziel

*** Auf dem Weg zur Google-Gesellschaft

*** Die Anleitung: Kundige Netznutzer bleiben anonym

Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: