GlotzenBBC-Journalist kapituliert vor dem Sommerloch

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Als er über die Hunde-Surf-WM berichten muss, lässt er live seinen Frust raus.

Zugegeben, die Weltmeisterschaften im Hunde-Surfen interessiert nun wohl nicht jeden. Dennoch ist es die Aufgabe eines Nachrichtensprechers jeden Beitrag mit einem gewissen Enthusiasmus vorzutragen. Denn, hey, Hunde auf Surfbrettern ­– das ist schon irgendwie cool. Das fand der britische BBC-Nachrichtensprecher Simon McCoy aber gar nicht. Also so wirklich überhaupt nicht.

Das versucht er auch nicht zu verstecken, als er über eben diese spezielle Weltmeisterschaft in Pacifica in Kalifornien berichten muss. Er beginnt mit den Worten: „Denken Sie dran, es ist August“, als Entschuldigung für das Sommerloch, dass auch in den Medien seine Wirkung zeigt und eben genau solche Beiträge hervorbringt. Sein Tonfall lässt erahnen, dass er einfach schon zu viel Mist in letzter Zeit berichten musste und jetzt schlichtweg keinen Bock mehr hat.

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McCoy ist dafür bekannt, dass er aus seiner Langeweile oder seinem mangelnden Enthusiasmus keinen Hehl macht. Vor einigen Jahren entschloss er sich kurz vor Sendebeginn noch ein kleines Nickerchen zu machen und wurde dabei live ins Fernsehen übertragen. Bei dem heiß erwarteten Royal-Baby von Kate und William konnte der Journalist seine Aufregung nicht zurückhalten und sich den ein oder anderen Kommentar einfach nicht verkneifen („Bis zur Geburt werden wir einfach weiter über Sachen spekulieren, ohne Fakten zu haben“).

Seinen Frust über solch weniger unrelevanten Nachrichten lässt er also regelmäßig freien Lauf. Im Beitrag über die tierischen Surf-Weltmeisterschaften signalisiert er das unter anderem durch tiefe Seufzer. Auch das von ihm vermutlich herbeigesehnte Ende kommentiert er nur mit einem genervten: „Wie schade, uns sind die Bilder ausgegangen.“ We feel you, Simon.

mad

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